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Hilfe für Menschen in Peru

Georg-Korn-Projekt: Hildegard Hagemann-Korn hilft besonders in Corona-Zeiten

17 Jun 2020 / 16:47 Uhr
Bad Soden-Salmünster (bak). Seit Jahrzehnten unterstützt Hildegard Hagemann-Korn mit dem Georg-Korn-Projekt arme und kranke Kinder in der Region um die peruanische Stadt Huaraz. Derzeit sind die Menschen dort ganz besonders auf die Hilfe aus Deutschland angewiesen. „Die Armen trifft es wieder mal am Stärksten. Wir hatten hier keinen Mangel an Lebensmitteln. Viele Tagelöhner im peruanischen Huaraz aber, auch Taxifahrer haben kein Geld, weil sie nicht arbeiten dürfen in Corona-Zeiten“, berichtet Hildegard Hagemann-Korn. Von einem Tag auf den anderen stünden die Menschen ohne jegliche Mittel da und ihre Familien litten Hunger.

Mit Liz Lopez agiert eine langjährige Mitarbeiterin vor Ort für das Hilfsprojekt. „Wer jetzt zu uns kommt und wegen Lebensmitteln fragt, der bekommt Hilfe“, kann Hildegard Hagemann-Korn deshalb berichten. Auf staatliche Unterstützung, ähnlich wie in Deutschland, könnten die armen Menschen in Peru nämlich nicht rechnen.

Einen guten vierstelligen Betrag habe sie deshalb bereits nach Peru überwiesen. Inzwischen mache sogar die Übermittelung solcher finanziellen Mittel bereits Schwierigkeiten. Einen größeren Euro-Betrag könne Liz Lopez nicht in Lima abholen, weil entsprechende Ausgangssperren bestünden.

Immerhin konnte Liz Lopez in zwei Armenvierteln von Huaraz Lebensmittelpakete mit Polizeischutz verteilen. Alle Familien dort konnten von diesen Lebensmitteln profitieren.

Die Menschen lebten in der Region in kleinen Lehmhütten mit ihren Familien und zumeist mit vielen Kindern in nur einem Raum.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 18. Juni.

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