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In Kurstädten keimt Hoffnung auf

Vorsorgeleistungen künftig im Pflichtprogramm der Kassen

14 Jan 2021 / 21:13 Uhr
Bad Soden-Salmünster (hgs). Als ein „Silberstreif am Horizont“ in schlechten Zeiten erscheint den Verantwortlichen Heilbädern und Kurorten wie Bad Orb und Bad Soden-Salmünster das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung, das im Dezember 2020 vom Deutschen Bundestag beschlossen worden ist.

Das Gesetz sieht vor, dass ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten von Ermessensleistungen in Pflichtleistungen der Krankenkassen umgewandelt werden. Damit erfüllt sich eine über Jahre formulierte Forderung des Deutschen Heilbäderverbands.

„Diese Gesetzesänderung ist eine herausragende Chance für die Heilbäder und Kurorte in ganz Deutschland“, so der Vorsitzende des hessischen Heilbäderverbands, Bürgermeister Michael Köhler aus Bad Zwesten. „Damit könnten die vielgestaltigen Angebote der prädikatisierten Orte endlich wieder ihre volle Wirkkraft entfalten“, freut sich Köhler, dass die Appelle der Heilbäder Gehör gefunden haben und diese nun wieder „ihr volles Leistungsspektrum zeigen“ könnten. Dazu ergänzt Geschäftsführerin Almut Boller: „Die Heilbäder und Kurorte in Hessen bieten mit ihren kurspezifischen Einrichtungen beste Voraussetzungen für ambulante und stationäre Vorsorgemaßnahmen.“

In Bad Soden-Salmünster ist die Nachricht über die voraussichtlich im Sommer 2021 in Kraft tretende Gesetzesänderung sehr positiv aufgenommen worden. Denn die Kurstadt an Salz und Kinzig ist nach Auskunft von Kurdirektor Stefan Ziegler einer der wenigen Kurorte, die „in der Spessart-Therme eine Physiotherapie mit kurspezifischem Angebot betreibt, die ambulante Vorsorgeleistungen jederzeit durchführt“.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 15. Januar.

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