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Katze aus Stahlfelge befreit

Spektakulärer Tierrettungseinsatz der Feuerwehr Salmünster

22 Aug 2021 / 19:57 Uhr
Bad Soden-Salmünster (re). Am Samstag um 12.40 Uhr wurde die Feuerwehr Salmünster zu einem Tierrettungseinsatz alarmiert. Eine Katze steckte mit dem Kopf in der Mittelöffnung der Stahlfelge eines Autoreifens fest und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Den Feuerwehrleuten gelang es schließlich, dass verzweifelte Tier zu befreien.

Die versierten Einsatzkräfte versuchten das Tier zunächst mittels Spülmittel und Öl am Kopf gleitfähiger zu bekommen. Dabei galt die oberste Prämisse, die Katze namens Milo beim Befreiungsversuch nicht zu verletzen und möglichst ruhig zu halten, das heißt die Katze keinem zu großen Stress auszusetzen.

Nachdem die ersten Versuche nicht gelangen, der Kopf war definitiv dicker als die Öffnung, wurde die Rettungsaktion nach draußen in den Garten verlegt. Mit verschiedenen technischen Geräten, zahlreichen Ideen und zwischenzeitlich auch wieder per Hand, versuchten die Einsatzkräfte, die Katze zu befreien. Mehrere Werkzeuge wurden noch aus verschiedenen Werkstätten der Einsatzkräfte nachgeholt. Die Katze wurde permament betreut, getätschelt und gegrault, gekühlt, abgeschirmt und warm gehalten, zwischenzeitlich etwas gefüttert (natürlich nicht zu viel, sonst wäre das kontraprodutiv gewesen), ab und an auch die Position des Reifens gewechselt, um den Körper entlasten zu können.

Die Feuerwehr Gründau-Rothenbergen konnte auf Nachforderung dankenswerterweise einen Tierarzt zur Einsatzstelle bringen, der auch in Tierrettung erfahren ist. Vor einer möglichen Betäubung, um der Katze weiteren Stress zu ersparen, versuchte es der Tierarzt nochmals mit gekonntem Griff und beherztem Zug. Damit konnte er die Katze schließlich wohlbehalten aus der Zwangslage befreien. Man konnte das Aufatmen aller Einsatzkräfte und Beteiligten förmlich spüren, als Milo endlich unversehrt aus dem Reifen gezogen werden konnte und wohlbehalten der Besitzerin übergeben werden konnte.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 23. August.

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