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Lange Umleitung, große Probleme

Katholisch Willenroth ist derzeit von Bad Soden-Salmünster abgeschnitten

27 Mai 2020 / 16:28 Uhr
Bad Soden-Salmünster-Katholisch Willenroth (lis). Die Sanierung des Teilstücks der L3196 zwischen Eckardroth und Katholisch-Willenroth ist dringend notwendig. Die Umsetzung bringt jedoch erhebliche Einschränkungen mit sich. Das Land Hessen investiert etwa 330 000 Euro in diese Straßenbaumaßnahme auf einer Länge von etwa 1150 Metern und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Infrastruktur.

Seit Montag ist die viel befahrene Straße, die zugleich Zubringer zur Autobahn A66 aus dem Vogelsberg ist, gesperrt. Während die Arbeiter die Baustelle einrichteten, schafften es Einzelne noch, die Straße zu benutzen. Mittlerweile ist aber Schluss damit. Für den überörtlichen Verkehr hat Hessen Mobil eine Umleitung über Kerbersdorf, Ulmbach und Birstein eingerichtet.

Die Notwendigkeit der Maßnahme sehen eigentlich alle. Auch Katholisch Willenroths Ortsvorsteherin Verena Schade und ihr Gremium befürworten die Sanierung der Straße. Dennoch sehen sie auch große Probleme für Menschen, die in den Huttengrund oder Bad Soden-Salmünster müssen.

Auch für Eckardroths Ortsvorsteher Wolfgang Heid ist die Maßnahme wichtig. Er sieht auch die Unannehmlichkeiten und Umwege vor allem für etliche Arbeitnehmer, vermutet aber, dass Einheimische auch andere Wege kennen. Ein großer Vorteil für Eckardroth ist nun der geringe Straßenverkehr, ohne Lastzüge und andere lärmenden Verkehrsmittel. „Es wird ruhig, alle Lkw sind weg“, so Heid.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 28. Mai.

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