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„Lose Willensbekundungen“

Stadtparlament übt massive Kritik am Zeitfenster der Bahnhof-Sanierung

12 Feb 2019 / 17:18 Uhr
Bad Soden-Salmünster (kel). Das Stadtparlament Bad Soden-Salmünster hat einstimmig den Magistrat und den Stadtentwicklungsausschuss beauftragt, in einem vertiefenden Arbeitsgespräch mit der Bundesbahn im März sich massiv dafür einzusetzen, dass die Herstellung der Barrierefreiheit am Bahnhof Salmünster im Jahre 2021 begonnen wird. Bürgermeister Dominik Brasch hatte in der Sitzung am Montagabend über den Planungsstand berichtet und das Projekt im Detail vorgestellt.

Das Problem der Unterspülung der Bahnhofunterführung bei Starkregen werde spätestens im Zuge der Bahnhofsanierung angegangen und gelöst. „Bis dahin will sich das Service-Team der Bahn um eine provisorische Verbesserung der Abflusssituation bemühen“, erklärte der Bürgermeister. Aus den Baugrunduntersuchungen ließe sich die Vermutung ableiten, dass besonders bei starkem Regen die großen Wassermengen zur Überlastung des Sickerschachts führten und dadurch Rückstauungen aus dem Bodenabfluss in der Unterführung hervorgerufen würden.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Tobias Viering kritisierte die „losen Willensbekundungen“ der Bahn-Verantwortlichen.

Mehr dazu in der GNZ vom 13. Februar.

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