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Mit blauem Auge davongekommen

Ortsbeirat Bad Soden befasst sich mit Nachtragshaushaaltssatzung

18 Dez 2020 / 19:58 Uhr
Bad Soden-Salmünster (bak). Einstimmig votierten die Mitglieder des Ortsbeirates Bad Soden für den von der Stadtverordnetenversammlung vorgelegten Entwurf der Nachtragshaushaltssatzung der Stadt Bad Soden-Salmünster für das Haushaltsjahr 2020. Man komme zwar nicht um ein sechsstelliges Defizit herum, so Ortsvorsteher Winfried Kirchner (GWL), aber dennoch mit einem blauen Auge davon. Man müsse mit den Mindereinnahmen zurechtkommen, während gleichzeitig auf der Ausgaben-Seite wenig zu verändern sei. Durch den Bäderpfennig reduziere sich der Verlust glücklicherweise.

Wenn im kommenden Jahr die Straßendecke der Romsthaler Straße abgetragen werde, sagte Kirchner voraus, dass darunter Amerika gefunden werde, auch wenn es nicht gesucht werde. Seiner Ansicht nach werde es nicht bei der Erneuerung der Straßendecke bleiben. Bei einem ersten Ortstermin ging es um die zwei Bushaltestellen, von denen lediglich eine überdacht sei. Da es an der entsprechenden Fahrbahnbreite mangele, sei wohl keine Verbesserung für wartende Busnutzer zu rechnen. Magistratsmitglied Hartwin Noll (CDU) erklärte, die Stadt zahle lediglich den Anteil für den Bürgersteig. Der Hauptkostenanteil werde bei den Stadtwerken für Wasserversorgung- und entwässerung liegen.

Kirchner mahnte an, dass ein defekter öffentlicher Fernsprecher an der Grundschule Bad Soden Turnerweg/Sebastian-Herbst-Straße seit Sommer nicht instand gesetzt werde. Es liege der Versacht nahe, dass die Telekom den öffentlichen Fernsprecher abbauen möchte. Der Schaden sei bereits an die Stadtverwaltung gemeldet worden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 19. Dezember.

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