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Naherholung ohne schädliche Raupen

Wasserverband Kinzig bekämpft am Kinzigstausee den Eichenprozessionsspinner

29 Jul 2020 / 15:57 Uhr
Bad Soden-Salmünster-Ahl (re). Der Kinzigstausee ist Hochwasserschutzanlage, Wasserreservoir und Naherholungsgebiet zugleich. Viele Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus nutzen gerne die Rad- und Wanderwege rund um den See. Allerdings macht Jahr für Jahr dem Idyll der Eichenprozessionsspinner schwer zu schaffen. Der Wasserverband Kinzig betreibt daher eine aufwendige Prävention, um die Population der gefräßigen Raupen auf natürlichem Weg einzudämmen.

Dieser erhebliche Aufwand, welcher aus speziellen Vorbeuge- und Schutzmaßnahmen besteht, soll die Besucher vor dem gefährlichen Schädling schützen. Der Eichenprozessionsspinner besitzt nämlich feine Gifthärchen, die bei Berührung teilweise heftige Hautreizungen mit Brennen, Juckreiz und Quaddelbildung verursachen können. Werden die Gifthärchen mit dem Wirkstoff Thaumetopein eingeatmet, können sie schwere Atembeschwerden auslösen, die bis zum allergischen Schock führen können. Viele Menschen reagieren allergisch auf diese Giftstoffe. Deshalb wird geraten, den Kontakt zu den Raupen zu vermeiden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 30. Juli.

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