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Noch arbeiten die Landwirte fast normal

Landwirte Euler und König berichten / Pandemie beeinflusst den Verkauf von Kälbern

27 Apr 2020 / 20:13 Uhr
Bad Soden-Salmünster-Mernes/Schlüchtern-Niederzell (bak). Wie sind die Landwirte in der Region in Corona-Zeiten betroffen? Sie arbeiten an der frischen Luft, oftmals gemeinsam mit Familienmitgliedern. Dennoch kann Corona bei manchem das Fass zum Überlaufen bringen.

Für Dieter Euler, der mit seiner Familie und zwei weiteren Mitarbeitern das Hofgut Lindenberg in Niederzell als Bio-Betrieb bewirtschaftet, sind Viren etwas Normales. Denn Viren gebe es überall. Auch Tiere und Pflanzen würden von Viren befallen. Bei jeder Schlachtung werde sowohl eine Lebend-, als auch Totbeschau durchgeführt, eben damit keine Krankheiten vom Tier auf den Menschen übertragen würden, erklärt Dieter Euler. Insgesamt werde der Tierbestand gesundheitlich streng überwacht, beispielsweise durch jährliche Blutproben.

Am Corona-Virus störe ihn persönlich am meisten, dass in dessen Folge die Außenkontakte zu anderen Menschen so eingeschränkt seien und beispielsweise keine Chorproben stattfänden. Ansonsten befinde er sich seit über 40 Jahren in „Bauernhof-Quarantäne“, sagt er augenzwinkernd.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 28. April.

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