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Offen über Zukunft des Freibads reden

Hohem Stellenwert in Bevölkerung stehen Millionen-Beträge für Sanierung gegenüber

30 Mrz 2021 / 20:14 Uhr
Bad Soden-Salmünster (hgs). Die drei Wahlvorschläge für die Stadtverordnetenversammlung in Bad Soden-Salmünster wollten sich vor den Kommunalwahlen nicht zum Thema Freibad in Bad Soden äußern. Sie hatten sich darauf verständigt, dieses in der Kurstadt durchaus kontrovers diskutierte Thema aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Daher erfolgte nun die Nachfrage sowohl bei den Fraktionen von CDU, GWL und SPD sowie bei Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos) nach deren Position zur Zukunft des Freibades an der Parkstraße.

Dass die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung das Freibad in Bad Soden bewusst nicht zum Thema des Kommunalwahlkampfs gemacht haben, „rechne ich diesen hoch an und ist für mich ein Beweis für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die wir etablieren konnten“, stellt der Rathauschef heraus. Den es wäre „ein Leichtes gewesen aus diesem emotional diskutierten Thema Profit zu schlagen“.

Laut Dominik Brasch ist allen Verantwortlichen bewusst, dass das Freibad in Teilen der Bürgerschaft „einen hohen Stellenwert genießt“ und dessen Funktion als sozialer Treffpunkt und die idyllische Lage in Bad Soden das Bad wertvoll mache. Ein hoher Sanierungsstau und begrenzte finanzielle Möglichkeiten für freiwillige Leistungen unserer Stadt machten es jedoch erforderlich, dass „intensiv und ehrlich über die Zukunft des Bades diskutiert wird“.

Hierzu würden derzeit Planungsgrundlagen erstellt, die von den zuständigen Gremien der Stadt nach deren Neukonstituierung zeitnah behandelt werden sollen. „Zur Wahrheit gehört jedoch, dass ein konventioneller Neubau oder eine entsprechende Sanierung einen mittleren einstelligen Millionenbetrag erfordert. Geld, das nur einmal ausgegeben werden kann“, gibt Brasch zu bedenken.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 31. März.

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