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Talsperre vor großer Überprüfung

Wasserspiegel wird abgesenkt / Kinzig über Hochleistungspumpe gespeist

21 Apr 2021 / 20:41 Uhr
Bad Soden-Salmübster-Ahl/Steinau (hgs). Im und am Staudamm bei Ahl stehen in den nächsten Wochen Vorarbeiten für die vertiefte Sicherheitsüberprüfung an, die alle 20 Jahre stattfindet. Diese ist für 2022 fest eingeplant. Der Wasserverband Kinzig (WVK) rechnet allein in diesem Jahr mit Kosten in Höhe von etwa 500 000 Euro.

Die wichtigen Vorarbeiten stehen unter der Überschrift Stahl-Wasserbau, wie WVK-Geschäftsführer Holger Scheffler auf Anfrage erläutert. Talsperren unterliegen strengen Sicherheitsanforderungen. Die 40 mittleren und größeren Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken in Hessen werden von den Regierungspräsidien überwacht. Die erste große Sicherheitsüberprüfung ging 2002 über die Bühne, also 20 Jahre nach deren Fertigstellung. Deshalb steht im nächsten Jahr wieder eine solche grundlegende Prüfung auf der Agenda. Es gibt aber auch jährliche Begehungen der Anlage sowie fachtechnische Bewertungen der im Betrieb erfassten Messwerte. Im Blick hat das Talsperrenpersonal neben dem Kinzig-Pegel auch die der Zuflüsse.

Die technische Federführung liegt hier in den Händen von Talsperrenleiter Dr. Paul Brinkmann und dem Wasserverbands-Ingenieur Michael Moder. Für die bis zum Frühsommer andauernden Arbeiten muss unter anderem das Wasser im Stausee auf 4,50 Meter abgelassen werden. Diese Stauhöhe wird dann für etwa zwei Wochen gehalten. Die Verringerung der Wassertiefe wird laut Scheffler bis Mitte Mai erreicht sein.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 22. April.

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