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Teamplayer will ins Rathaus

Wahlkampfauftakt des Bürgermeisterkandidat Dr. Frank Kleespies

13 Mrz 2018 / 21:30 Uhr
Bad Soden-Salmünster (bak). Was würde sich ändern, wenn Dr. Frank Kleespies der neue Bad Soden-Salmünsterer Bürgermeister wäre? Diese Frage stellte einer der Gäste im Rahmen einer Informationsveranstaltung zur Bürgermeisterwahl im Birkenhof. „Ich bin ein Teamplayer“, antwortete Dr. Kleespies. So werde Teamarbeit in der Stadtverwaltung mit ihm als Rathauschef an Bedeutung gewinnen. Er wolle auch als Bürgermeister einen kooperativen Stil pflegen, um nach inhaltlich harten Debatten kluge Lösungen für die Stadt zu finden. Der als unabhängiger Kandidat antretende Sozialdemokrat ist sicher: „Nach guten Diskussionen werden sich Mehrheiten finden.“

Positiv nahmen die Interessierten an diesem Abend auf, dass Dr. Kleespies kein Wahlprogramm referierte, sondern entlang vorgegebener Themen auf Fragen der Gäste einging.

Dr. Frank Kleespies sieht sich als alten Hasen in der Kommunalpolitik. 25 Jahre lang wirkte er als Stadtverordneter, 15 Jahre lang war er Fraktionsvorsitzender der SPD. Die Kommunalpolitiker könnten das Schicksal ihrer Stadt zunehmend wieder selbst in die Hand nehmen, erklärte der Bürgermeisterkandidat, nachdem die Schuldenlast teils durch schmerzhafte Eingriffe gemildert worden war, die er mit verantworte. „Manche Stadtteile haben touristisch einiges zu bieten. Das verlange nach einem gesamtstädtischen Tourismuskonzept, um steuern zu können. Von einer Zusammenarbeit mit Bad Orb oder im Verbund mit den anderen Kommunen des Bergwinkels, in der jeder seine Stärken einbringe, verspreche er sich gemeinsam zu profitieren.
Eine Zusammenarbeit der Stadt mit den Gewerbetreibenden, beispielsweise im Verein für Wirtschaft und Tourismus bringe die Stadt voran. Es gelte den Zusammenschluss der Stadt Bad Soden-Salmünster jetzt zu vollenden, dessen Beginn er als Sechsjähriger erlebte.
Für den Mathematiker waren Finanzen in der Stadt immer eine spannende Sache. Nachdem die Stadt in der Nähe der Zahlungsunfähigkeit geschwebt hatte, habe sie sich mit eigenem „Know how“ aufgebaut, Konzepte erstellt, um den Kurbetrieb finanziell besser zu stellen, die Einnahmenseite und damit das Angebot erweitert. Inzwischen habe das Konsolidierungskonzept an die Grenze zur schwarzen Null geführt. Dr. Kleespies erklärte: Er habe mitgewirkt an den Verbesserungen. In Therapie und Wellness, Gastronomie sowie in der Gesamtgestaltung sollen jetzt Verbesserungen vorgenommen werden, die bereits im Haushalt verankert seien. Außerdem möchte er den Mitarbeitern Raum für Gestaltung überlassen: „Dann sind Mitarbeiter motiviert und machen sich Gedanken um den Betrieb als Ganzes. „Ich denke es ist wichtig, den Kurcharakter zu behalten. Wohnbebauung müsse wenn zugelassen, dann entsprechend ausgestaltet sein. Auch hier gelte es, die Kommunikation der Stadt mit den Eigentümern zu suchen.
Die Stadt liege im Kreisvergleich mit Steuersätzen leicht unter dem Durchschnitt. Dies gelte es für die Zukunft zu bewahren, Gestaltungsspielräume zu gewinnen, um Generationengerechtigkeit mit Chancen und Möglichkeiten zu gewährleisten.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 14. März.

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