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Wohnbebauung begrenzt möglich

Planungsbüro stellt Bebauungsplan „Sondergebiet Kur“ vor

14 Mrz 2018 / 18:35 Uhr
Bad Soden-Salmünster (kel). Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Planung und Verkehr hat in seiner Sitzung den überarbeiten Bebauungsplanentwurf zum Sondergebiet Kur, Gesundheit und Tourismus zur Kenntnis genommen und zollte den Planern Mathias Wolf und Franziska Licher großes Lob. „Jetzt haben die Grundstücksbesitzer alle Möglichkeiten, Wohnungen zu bauen“, betonte Ausschuss-Vorsitzender Hans Georg Schießer (GWL). „Der Charakter des Kurbetriebes bleibt auch mit der Wohnbebauung erhalten“, stellte Roland Parthey (SPD) fest. „Das ist ein guter Kompromiss, tut der Stadtentwicklung in Bad Soden gut und gibt den Grundstücksbesitzern Planungssicherheit“, hob Jürgen Kröckel (CDU) hervor.

Der Ausschuss stellte fest, dass die im Rahmen der vorgezogenen Bürgerbeteiligung vorgetragenen Anregungen bei der Weiterentwicklung der Entwurfsplanung berücksichtigt wurden. „Der Entwurf ist der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen, damit diese die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und die öffentliche Auslegung in die Wege leiten kann“, beschlossen die Ausschussmitglieder einstimmig.

Mathias Wolf vom Planungsbüro Fischer aus Linden hatte zuvor den überarbeiteten Entwurf detailliert erläutert. Nach der grundsätzlichen Zustimmung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange, dem intensiven Dialog mit Grundstücksbesitzern und Klinikbetreibern könnten Teilbereiche des Sondergebietes um Wohnungsnutzung erweitert werden. „Der neue Entwurf verhindert aber, dass der Charakter des Gebietes umkippt. Die Klinikbesitzer haben keine grundsätzlichen Bedenken gegen private Wohnnutzung. Eine Aufwertung der bestehenden Bausubstanz sehen sie als einen positiven Effekt an“, berichtete Wolf. Es sei bei der Planung darum gegangen, Wohnungen sensibel in das Plangebiet zu integrieren. Neuausweisung von Siedlungsflächen seien nicht das Planziel. Der Bestandsschutz für die Kliniken müsse stets gewährleistet bleiben. „Wo Kliniken sind, ist nur Klinikbetrieb zulässig.“

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 15. März.

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