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Wohnenprojekt ins Stocken geraten

Gelände der früheren Firma Conti-Elektra in Bad Soden liegt weiter brach

30 Jul 2020 / 19:16 Uhr
Bad Soden-Salmünster (hgs). Ende 2018 sah alles danach aus, dass sich auf dem Gelände der einstigen Firma Conti-Elektra bald etwas tun werde und der inzwischen sogar schon jahrzehntelange „Dornröschenschlaf“ des Areals am Huttenschloss beendet wird. Aber das Projekt ist ins Stocken geraten.

Vor anderthalb Jahren verabschiedeten die Stadtverordneten einmütig Entwurf und Offenlage des Bebauungsplans Innenstadtentwicklung für das Projekt „Wohnen am Huttenschloss“ in Bad Soden. Die Fraktionen von CDU über GWL bis zur SPD freuten sich über dieses „Konjunkturprogramm für unsere Stadt“, mit dem „eine unendliche Geschichte zu Ende geht“ und das für junge Familien „ein gutes Argument ist, nicht abzuwandern“.

Das neue Wohngebiet in der Altstadt sollte auf etwa 1,5 Hektar des früheren Firmengeländes entstehen, das seit 2015 als altlastenfrei eingetragen ist. Bis dieser Zustand nach langwierigem Procedere mit dem Eigentümer, einer italienischen Firma, erreicht war, gingen zuvor schon etliche Jahre ins Land. Vor rund einem Jahr gab es in der Kurstadt bereits erste Infoveranstaltungen für potenzielle Bauherren oder Käufer in dem mit rund 11 200 Quadratmetern veranschlagten Wohngebiet. Auf den 48 Grundstücken waren rund 50 Wohneinheiten vorgesehen. Die Bauträgerin, eine Firma aus Klingenberg, plante für Heizung und Warmwasser ein zentrales Blockheizkraftwerk samt Nahwärmenetz.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 31. Juli.

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