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Zwischen Kurzarbeit und Pufferfunktion

Die Coronakrise wirkt sich unterschiedlich auf die Kliniken in Bad Soden-Salmünster aus

05 Apr 2020 / 09:20 Uhr
Bad Soden-Salmünster (kor). Mit gemischten Gefühlen blicken derzeit die Chefs der Kliniken in Bad Soden-Salmünster auf die Coronakrise. Für alle hat sie zur Folge: Weniger Operationen in den Akutkrankenhäusern führen auch zu weniger Reha-Patienten, die anschließend zur Behandlung nach Bad Soden-Salmünster geschickt werden.

Bernd Otto, Geschäftsführer der Salztal-Klinik, sieht sein 165-Betten-Haus nur noch mit 60 Betten belegt. Und wenn es so weitergeht, werde am Ende eine Belegung von 20 Prozent sprich rund 30 Betten, stehen. „In zwei Wochen sind wir fast leer, haben alle unsere Patienten nach Hause gefahren“, berichtet Otto. Pflichtgemäß hat der Geschäftsführer dem hessischen Sozialministerium gemeldet, dass sein Haus Patienten von den Akutkrankenhäusern in den Bereichen Orthopädie und Rheumatologie aufnehmen könne, wenn dies notwendig würde, um dort Betten für die Behandlung von Coronapatienten freizumachen. Bisher hat er aber noch nichts gehört.

Mehr Lesen Sie in der GNZ vom Samstag, 4. April.

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