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Die Scheren schneiden weiter – dank Corona

Karina Serrano übernimmt in Bieber den traditionsreichen Friseursalon Grob

21 Mai 2021 / 15:36 Uhr
Biebergemünd-Bieber (hg). Das Ladensterben auf dem Land ist vielerorts nicht erst seit Corona unübersehbar. Gründe dafür gibt es viele und so gibt es in vielen einst blühenden Gemeinden mit einem vielfältigen Gewerbe nur noch eingeschränkte Möglichkeiten die täglichen Dinge des Alltags zu erledigen. Ein gutes Beispiel dafür ist Bieber. Dem Ort drohte nun die Schließung eines weiteren von einst drei Friseursalons. Doch während andernorts die Pandemie für viele Betriebe zum Aus führte, ist sie in diesem Fall der Grund dafür, dass die Scheren weiterhin klappern werden.

Karina Serrano Friseurmeisterin und Enkelin des Geschäftsgründers Gerhard Grob hatte vor drei Jahren eigentlich einen anderen Weg für ihre berufliche Zukunft eingeschlagen und mit der Übernahme einer Ballettschule ihren großen Traum verwirklicht. Der bekam durch die Pandemie allerdings einen gewaltigen Dämpfer, da Ballettunterricht ist in der momentanen Situation nicht möglich. Zum Glück hat Serrano aber eine fundierte Friseurausbildung und kann eine jahrelange Berufserfahrung aufweisen, die nun zum Zug kommt. Aus Altersgründen hat ihr Vater Bernd Grob seinen Beruf nach fast 50 Jahren aufgegeben und ist in Rente gegangen. Was nun? Die Liebe zum Friseurhandwerk, die Familie und die Angestellten sowie der treue Kundenstamm motivierten Karina Serrano dazu, weiterzumachen. So führt sie nun in dritter Generation den Traditionsbetrieb unter dem Namen „Schnittstelle Bieber“ weiter.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 22. Mai.

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