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„Grauhe Ruh“ wie aus dem Ei gepellt

Arbeiten an der Kapelle sind abgeschlossen

14 Feb 2020 / 16:49 Uhr
Biebergemünd (in). Die Renovierungsarbeiten an der zwischen Wirtheim und Bad Orb gelegenen Kapelle „Graue Ruh“ sind abgeschlossen. Wie aus dem Ei gepellt, präsentiert sich das 1946 errichte Kleinod nach der Sanierung. Nachdem am 1. Mai die letzte Andacht abgehalten wurde, hat sich viel getan, denn erst während der Bauarbeiten stellte sich heraus, wie groß das Ausmaß der Schäden tatsächlich ist.

Unter Mitwirkung eines Ingenieurbüros aus Hailer wurden vor Beginn der Arbeiten drei Gewerke ausgeschrieben: die Steinarbeiten, die Holz- und Zimmerarbeiten sowie die Dacharbeiten – alle Gewerke gingen an Firmen aus der Region. Nachdem das Dach abgedeckt und die Verkleidung von den Wänden abgenommen war, offenbarte sich das ganze Ausmaß des Sanierungsbedarfs. In allen drei Gewerken stellten die Handwerker gravierende Schäden fest. Dazu kam, dass der Waldweg, neben dem die

Kapelle steht, so hergerichtet werden musste, dass das Regenwasser nicht mehr in die Fundamente fließt.

Im Laufe des Sommers liefen die Sanierungsarbeiten: Die Erarbeiten wurden von Hessen-Forst erledigt. Es wurde ein komplett neues Fundament erstellt, die verfaulten Balken und Holzverschalungen wurden ausgetauscht und das Dach neu eingedeckt. Die Sanierung war Mitte November erfolgreich abgeschlossen.

Mehr erfahren Sie in der GNZ vom 15. Februar.

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