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Klopapier, Hefe, Mars und der Supermarkt der Zukunft

Der Lebensmitteleinzelhandel im Wandel: Ein Interview mit Rewe-Kaufmann Dieter Eckart

25. November 2022 / 16:39 Uhr
Biebergemünd-Kassel (dan). Toilettenpapier, Nudeln, Hefe: In kaum einer Branche hat die Corona-Pandemie zu derart irrationalen Auswüchsen geführt wie im Lebensmitteleinzelhandel. Dieter Eckart hat sie täglich aus nächster Nähe erlebt. Seit 20 Jahren führt der selbstständige Kaufmann den Rewe-Markt in Kassel. Im Interview mit GNZ-Redakteur David Meister spricht Eckart über die Herausforderungen der Pandemie, Veränderungen im Lebensmitteleinhandel und den Supermarkt der Zukunft.

GNZ: Die vergangenen zweieinhalb, fast drei Jahre waren auch für den Lebensmitteleinzelhandel eine große Herausforderung. Dass seitens der Politik einmal ernsthaft darüber diskutiert werden würde, ob Supermärkte wegen einer Pandemie schließen müssen, hätten Sie wohl auch nicht erwartet, oder?

Eckart: Nein, in dieser Form natürlich nicht. Aber der Handel ist eben immer auch Wandel. Veränderungen haben wir immer erlebt, aber dass es so schnell geht und so vieles auf einmal passiert, das habe ich nicht für möglich gehalten. Zum Glück waren wir in der Branche alle im gleichen Umfang davon betroffen. Für uns alle ging es vor allem in der Anfangszeit darum, wie wir unsere Kunden trotz der Herausforderungen glücklich machen können. Denn nur in diesem Dreiklang kann es funktionieren: Wir Händler, die Kunden und die Ware.

Mehr in der GNZ vom 26. November.

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