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14 Touren und kein Ende in Sicht

Ukrainehilfe Birstein und Brachttal weiter im Pendelverkehr unterwegs

22. Juni 2022 / 20:42 Uhr
Birstein/Brachttal (re). Die Wochen seit dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine gehen dahin, Routine kehrt ein. „Sonntags stelle ich in unserem 96 Menschen umfassenden Fahrerpool die Abfrage ein, wer am kommenden Wochenende für eine Tour zur Verfügung steht“, erklärt Christian Klas. „Sobald ich Montag das Ergebnis habe, melde ich an Kai Günther, wie viele Dreierteams wir stellen können.“ „Jetzt beginnt meine Aufgabe. Ich kläre ab, wie viele der zwölf Neunsitzer zur Verfügung stehen. Wenn wir diese Zahl haben, können wir in die weitere Planung gehen“, führt Günther aus.

Am Dienstagabend um 19.30 Uhr findet dann die Nachbereitung der jeweils letzten Tour als Zoom-Meeting statt. Es geht dabei darum, sich weiter zu optimieren und neue Erkenntnisse, Erfahrungen und Entwicklungen für die nächste Tour zu berücksichtigen.

„Wie es von erfahrenen Helfern angekündigt wurde, lässt sie Spendenbereitschaft nach. Wir müssen mittlerweile auf verschiedenen Kanälen aktiv aufrufen, während wir Anfangs Anfragen erhielten“, stellt Finanzchef Stefan Kroll fest.

„Das wir dennoch Woche für Woche erfolgreich Hilfsgüter liefern und Geflüchtete nach Deutschland bringen können, liegt daran, dass wir inzwischen mit anderen Helfern aus vielen Ländern sehr gut vernetzt sind“, weiß Enrico Nagelberg zu berichten.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 23. Juni.

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