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84 Einsätze in drei Jahren

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Birstein

17. Mai 2022 / 16:40 Uhr
Birstein (lis). Es war einiges los in den letzten Jahren in Birstein und die Feuerwehr musste zu mehreren, teilweise großen, Einsätzen ausrücken. In der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus wurde darüber berichtet. Bei den anstehenden Wahlen wurde der Vorstand um Jörg Herchenröder in seinen Ämtern weitgehend bestätigt.

Strukturiert und zügig ging die Versammlung corona-bedingt für die Jahre 2019, 2020 und 2021 vonstatten. Trotz vieler Einschränkungen war die Wehr stets bereit und Wehrführer Jörg Herchenröder erinnerte an diverse Einsätze. Zimmerbrände, das Bergen einer leider nicht mehr lebenden Person aus dem Herrenwiesenweiher, ein Dachstuhlbrand, brennende Lkw-Reifen und ein Verkehrsunfall waren 2019 zu vermelden. Im April 2020 wurde ein Flächenbrand am Waschweiher mit Wasser aus C-Rohren und den altbewährten Feuerpatschen gelöscht. Im Laufe des Jahres galt es noch eine Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag und eine Zimmerbrand in Fischborn zu löschen. Wie bei vielen andern Einsätzen arbeitete die Birsteiner Wehr auch hier mit Kameraden aus anderen Wehren gut zusammen. Kurios ein Fahrzeugbrand am Morgen des 3. Dezember 2020. „Wie sich später herausstellte, wurde das mittlerweile komplett ausgebrannte Fahrzeug zu einem Einbruch benutzt und dann so entsorgt“, so Herchenröder.

Das Jahr 2021 begann mit einem Wohnhausbrand. Zum Glück hatten alle Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen können, so Herchenröder. Die Löscharbeiten mit Nachbarwehren dauerten mehrere Stunden. Einen Großeinsatz gab es auch am 29. Januar, den in Folge heftiger Regenfälle und Schneeschmelze war man fast den ganzen Tag im Einsatz um vollgelaufene Keller auszupumpen, überflutete Straßen zu sperren sowie mehrere Wohngebäude und Garagen mit Sandsäcken vor den Fluten zu schützen. „Allein in Birstein mussten wir zehn Einsatzstellen abarbeiten“, so der Wehrführer. 34 Brand- und 50 Hilfeleistungseinsätze waren seine Bilanz der drei Berichtsjahre.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 18. Mai.

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