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Auf dem Land soll weiter Licht brennen

Finanzminister Dr. Thomas Schäfer zu Gast bei der CDU Birstein

11 Sep 2019 / 22:10 Uhr
Birstein-Mauswinkel (erd). Die Birsteiner CDU hatte im Bürgermeisterwahlkampf ihrer Kandidatin Danica Radtke mit dem hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer einen hochrangigen Gast eingeladen, der das Programm „Starke Heimat Hessen“ vorstellte und sich den Fragen der Gäste stellte.

Jürgen Simon, der Vorsitzende der CDU Birstein-Oberland, begrüßte nicht nur dem hessischen Finanzminister in Mauswinkel, sondern auch den Landtagsabgeordneten Michael Reul, Srita Heide von der Frauen-Union, die Bürgermeister Wolfram Zimmer aus Brachttal und Rudi Keßler aus Kefenrod sowie den Birsteiner Ersten Beigeordneten Christian Götz, der Mitbewerber um den Bürgermeisterposten ist. Die etwa 120 Gäste kamen längst nicht allein aus den Reihen der CDU, wollen den Landespolitiker live erleben.

Den Besuch des Finanzministers hatte CDU-Bürgermeisterkandidatin Danica Radtke selbst organisiert und Minister Schäfer zollte ihr Respekt für ihre Ausdauer und Hartnäckigkeit, nicht aufzugeben bis er zugesagt habe. Genau diese Eigenschaften brauche eine Bürgermeisterin, wenn sie überzeugen und sich durchsetzen wolle oder sich beim Land für ihre Gemeinde einsetze.

Schäfer wandte sich dann den hessischen Finanzen zu, wegen der die meisten Gäste nach Mauswinkel gekommen waren. Das Programm „Starke Heimat Hessen“ wird derzeit sehr kontrovers diskutiert. Grundsätzlich seien solide Finanzen sehr wichtig, stieg Schäfer ein. Das gelte für Birstein ebenso wie für das Land Hessen. In diesem lägen die wirtschaftlichen Verhältnisse weit auseinander. Hessen liegen mit seiner Wirtschaftskraft 16 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, allerdings der Werra-Meißner-Kreis bei nur 62 Prozent davon, der nahe Vogelsbergkreis nur knapp darüber, wobei Birstein schon eher zu dieser Region gehöre, im Gegensatz dazu aber Frankfurt bei 240 Prozent. Die Folge davon beschreibt Schäfer so: „Frankfurt erstickt im Geld, aber auf dem Land geht das Licht aus.“ Hinzu kommen die vielen Pendler, welche die Wirtschaftskraft der Metropole weiter stärken, aber an ihrem Wohnort wenig davon merken. Das sei ungerecht und müsse geändert werden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 12. September.

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