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Den Römern auf der Spur

Birsteiner Realschüler bauen detailgetreu Limesmodelle nach

25 Feb 2020 / 19:47 Uhr
Birstein (re). Mit den Römern beschäftigten sich in den vergangenen Wochen die Klassen R6a und R6b der Haupt- und Realschule Birstein gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern Heiko Schuck und Ann-Kathrin Golchert. Sie lernten viel und bauten schließlich Limesmodelle detailgetreu nach.

Die Birsteiner Schüler verglichen im Unterricht die Sage zur Gründung Roms um Romulus und Remus mit der Wirklichkeit, besprachen die römische Verfassung nach dem Ende der Kämpfe zwischen den Patriziern und Plebejern, lernten die Aufgaben und die Ausrüstung der Legionäre kennen und sie befassten sich ganz allgemein mit dem Alltagsleben im römischen Reich.

Ein wichtiger Aspekt im Unterricht war auch der Limes, eine Grenzbefestigung der Römer mit Wällen, Gräben und Kastellen. Der Limes bildete so weithin sichtbar die römische Reichsgrenze. Er war aber keine Grenze im modernen Sinn mit Passkontrollen oder ein Verteidigungswall. Der auf weite Strecken kaum befestigte Limes war vielmehr vor allem das Zeichen des Beginns der römischen Herrschaft. Verteidigt wurden die Grenzen durch die Truppen, die in Kastellen hinter dem Limes stationiert waren. Nur an bestimmten Übergangsstellen konnten Kaufleute und Reisende die Grenze überqueren. Die Schüler schauten sich auch Filme auf dem modernen Whiteboard im Klassenraum an, um sich das Ganze besser vorstellen zu können.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 26. März.

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