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Der Wiederaufbau ist das Ziel

Brand in Alter Rentkammer: Polizei hält technischen Defekt für unwahrscheinlich

15 Mrz 2019 / 18:47 Uhr
Birstein (erd). Vor drei Monaten hat in Birstein die Alte Rentkammer gebrannt. Damals waren etwa 140 Feuerwehrleute im Einsatz, um den Dachstuhlbrand unter Kontrolle zu bringen. Nun liegt ein Zwischenergebnis der polizeilichen Brandermittlung vor. Darin heißt es, dass ein „technischer Defekt eher unwahrscheinlich“ ist. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen weiter. Alexander Fürst von Isenburg plant derweil bereits den Wiederaufbau des Gebäudes.

Derzeit präsentiert sich die Alte Rentkammer mit einer Einhausung aus Folie. Fürst von Isenburg erklärt, dass dies eine Notsicherung sei. Das niedergebrannte Gebäude hat nach dem Feuer etwa einen Monat offengestanden. Das bedeutet, dass nicht nur das Löschwasser in großen Mengen eingedrungen ist, sondern auch Regenwasser, Kälte und Schnee. Alles zusammen habe einen Schaden von etwa 2 Millionen Euro verursacht, erklärt der Fürst.

Derzeit läuft die Sicherung und der Rückbau. Dazu wurde das offene Dach provisorisch geschlossen, um ein Arbeiten überhaupt möglich zu machen. Allerdings erwartet die Arbeiter in den Gebäude ein Situation mit sehr schwierigen Bedingungen. Es sind alle Stellen mit eklatanter Unfallgefahr gesichert. Das betrifft vor allem verbrannte Balken, durchbrochene Decken, nasse Wände.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 16. März.

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