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Einmalig in der Region

Landrat Thorsten Stolz besucht die Sotzbacher Feuerwehrscheune

06. Dezember 2022 / 19:12 Uhr
Birstein-Untersotzbach (erd). „Die Sotzbacher Feuerwehrscheune hat ein Alleinstellungsmarkmal in der gesamten Region.“ Landrat Thorsten Stolz hat sich bei seinem Besuch in der Feuerwehrscheune über den Stand des Ausbaus informiert. Ein weiterer Raum ist bezogen, das Obergeschoss soll im nächsten Jahr folgen.

Museumsleiter Süren Reifschneider hat viel über die Feuerwehrgeschichte zu berichten und weiß zu jedem Exponat etwas zu erzählen. Doch zunächst bedankte er sich beim Landrat über die Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises, der einmal 5000 Euro zur Verfügung gestellt hat, und auch bei der Gemeinde Birstein, vertreten durch Bürgermeister Fabian Fehl. Dessen Amtsvorgänger Wolfgang Gottlieb war ebenfalls eingeladen, musste aber absagen. Unterstützt wurde Reifschneider durch Markus Schadt und Yannik Piston vom Museumsverein.

Stolz lobte: „Was hier in den letzten Jahren aufgebaut wurde, kann sich sehen lassen.“ Der Verein leiste viel mehr als das Zusammentragen von Exponaten, er feiere auch Feste und leiste bürgerschaftliches Engagement in der Kulturlandschaft, in dem er die Geschichte des Brandschutzes insbesondere in der Region bewahre.

Viele der Exponate seien auch noch jetzt einsatzfähig, erklärte Reifschneider. Aber zur Spritze greifen dürfen meist nur die Kinder, für die die Feuerwehrscheune ein Mitmachmuseum ist. Er erläuterte die Entstehung des Bildes „Als Feuer vom Himmel fiel...“ der Künstlerin Britta Schäfer-Clarke und berichtete von den vielfältigen Arbeiten, die zur Herstellung des neuen Raums nötig waren. Vier Jahre hat Reifschneider viel Geld und Mühen investiert. Vor allem das Verfugen der Bruchsteinmauer war sehr arbeits- und zeitintensiv. Im kommenden Jahr soll eine Holztreppe ins Obergeschoss führen, wo bereits weitere Exponate darauf warten besichtigt zu werden.

Das Museum hatte vor Corona etwa 2500 Besucher im Jahr und ist Mitglied des Verbands Deutscher Feuerwehrmuseen, der wiederum Teil des Deutschen Feuerwehrverbands ist.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 7. Dezember.

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