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EU-Mittel für moderne Konzepte

Europaministerin Lucia Puttrich und Bundestagsabgeordneter Peter Tauber besuchen den Franzehof in Mauswinkel

07 Feb 2020 / 17:12 Uhr
Birstein-Mauswinkel (re/erd). Die Hessische Europaministerin Lucia Puttrich und der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber haben den Franzehof in Mauswinkel besucht und sich über die vielfältigen Angebote des landwirtschaftlichen Betriebs informiert. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Zertifizierung von landwirtschaftlichen Produkten durch die Europäische Union und Möglichkeiten zur Förderung durch EU-Mittel. Anja und Gerd Betz berichteten von ihrem Lebensprojekt mit Gastronomie, Direktvermarktung, Pferdepension und Hühnerhof.

„Ich bin sehr beeindruckt vom Engagement der Betreiber, die mit viel Herzblut in den vergangenen Jahren zahlreiche Ideen entwickelt und umgesetzt haben. Ich freue mich, dass dies zum Teil auch durch EU-Fördermittel möglich war“, sagte die Ministerin nach dem Besuch. Seit der Übernahme des Franzehofs im Jahr 2007 haben die heutigen Betreiber neben der Bewirtschaftung der Flächen verschiedene Ideen umgesetzt. Dazu zählt zum Beispiel eine Pferdepension mit Wanderreitstation. Gäste können im Heu übernachten, in der Zukunft sind auch Ferienwohnungen geplant. Die Pferde leben frei im Aktiv-Stall mit verschiedenen Anlaufstationen, Futter, Wasser und Ruheflächen, dass sich die Tiere immer bewegen müssen. Rumstehen und langweilen gibt es nicht – und das tut den Tieren sichtlich gut. Der Franzehof nimmt ebenso Reitpferde auf wie solche, die ihren Lebensabend auf dem Hof verbringen. Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) über die sogenannte LEADER-Initiative gefördert. LEADER ist eine französische Abkürzung, steht für „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und ist ein Programm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 gezielt Initiativen im ländlichen Raum gefördert werden, die von regionalen Gruppen geplant und vorangetrieben werden.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 7. Februar.

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