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Fabian Fehl wird neuer Bürgermeister

Stichwahl in Birstein: SPD-Kandidat setzt sich gegen Christian Götz durch

03 Nov 2019 / 22:51 Uhr
Birstein (erd). In Birstein hat es bei der Burgermeisterstichwahl eine Überraschung gegeben. Der 28-jährige SPD-Kandidat Fabian Fehl hat sich gegen den unabhängigen Bewerber Christian Götz durchgesetzt. Fehl holte 52,8 Prozent der Stimmen, während sich Götz mit 47,2 Prozent der Stimmen begnügen musste. Die SPD feierte den Wahlsieg euphorisch. Götz erwies sich als überaus fairer Verlierer. Er will bis 2021 Erster Beigeordneter bleiben und sicherte Fehl seine Unterstützung zu.

Die Spannung im Birsteiner Rathaus war schier unerträglich, denn beide Bewerber lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Eingang der Ortsteilergebnisse. Fehl hatte meisten die Nase leicht vorne, setzte sich dann aber ab. Erfreulich hoch war die Wahlbeteiligung mit 61,9 Prozent.

In den Wahlbezirken hatte Fehl zumeist einen leichten Vorsprung, verbuchte aber deutliche Vorteile in den SPD-Hochburgen. Erstaunlich war aber der Erfolg in Lichenroth, wo im ersten Wahlgang noch Jürgen Spielmann klar dominiert hatte. Der hatte es aber nicht in die Stichwahl geschafft, aber eine Wahlempfehlung für Fehl gegeben, denn er dieser vertrete das Neue für die Gemeinde. Nun holte Fehl in Spielmanns Heimatort seinen Bestwert von 66,5 Prozent und dominierte im Nachbarort Wüstwillenroth mit 65,7 Prozent ebenso deutlich. Klare Vorteile verbuchte Fehl auch in Fischborn, Hettersroth, Obersotzbach und Völzberg, wo vorher Danica Radtke (CDU) sehr gut abgeschnitten hatte.

Christian Götz letztendlich in den meisten Orten das Nachsehen, sogar in seinem Heimatort Birstein, wo er nur auf 47,4 Prozent der Stimmen kam. Dagegen punktete Götz in Illnhausen, Oberreichenbach, Unterreichenbach, Untersotzbach und Wettges. Doch das reichte nicht, um die Wahl für sich zu entscheiden.

Letztendlich haben sich die Birstein für den jungen, unverbrauchten Bewerber Fabian Fehl ausgesprochen, der vor allem durch sein sehr souveränes Auftreten bei den Bürgern zu ankam und dem die Bürger offenbar zutrauen, dass er die Gemeinde in eine gute Zukunft führen und diese auch würdig repräsentieren kann.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 4. November.

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