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Flüchtlingssituation ist sehr angespannt

In Birsteiner Großsporthalle werden seit letzter Woche auch Flüchtlinge aus „Drittstaaten“ untergebracht

23. November 2022 / 17:20 Uhr
Birstein (re). In der Birsteiner Großsporthalle wurden bisher Flüchtlinge des Ukraine-Kriegs untergebracht. Das hat sich seit vergangener Woche geändert, denn es wurden 76 Personen aus sogenannten Drittstaaten zugewiesen. In Birstein sehen dies viele Bürger mit Sorge, zumal die Unterbringung am Schulzentrum erfolgt. Bürgermeister Fabian Fehl informiert daher erneut über die geänderte Situation.

Die Turnhalle in Birstein seit März als Notunterkunft für die Unterbringung von Geflüchteten genutzt. Das waren seither Vertriebene durch den russischen Angriffskrieg. Während die Zahl der Menschen, die aus der Ukraine fliehen, seit Sommer deutlich zurückgegangen ist, steigt seither jedoch die Zahl der Geflüchteten aus „Drittstaaten“, vor allem aus der Türkei, Syrien und Afghanistan. „Wir wissen aktuell nicht, wie sich das Fluchtgeschehen weiter entwickeln wird. Durch die Zerstörung der Infrastruktur in der Ukraine, kann auch wieder ein größerer Zustrom an Frauen und Kindern von dort nach Deutschland kommen“, schildert Fehl die Lage.

Seit Donnerstag ist ein Großteil der Turnhalle mit Asylsuchenden aus Drittstaaten belegt. Das sind vor allem junge Männer aus dem Nahen Osten. „Ich weiß, dass unter den Eltern die Sorge besteht, dass die Sicherheit der Schüler dadurch gefährdet werde. Diese Sorge teile ich als Bürgermeister. Dieser Sorge könne er nur mit Offenheit und regelmäßiger Information begegnen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 24. November.

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