SUCHE

Förderquote ermöglicht große Lösung

Bürgermeister Fehl bringt neue Planungen für Bürgerzentrum ins Spiel

21 Okt 2020 / 18:37 Uhr
Birstein (erd). „Wir haben bis einschließlich 2022 in der Dorfentwicklung eine Förderquote von 85 Prozent. Diese sollten wir nutzen, um das Bürgerzentrum für die nächsten 30 Jahre zu ertüchtigen“, beschreibt der Birsteiner Bürgermeister Fabian Fehl seine Motivation, auch große Lösungen für das Bürgerzentrum anzudenken. Dies könnte sogar ein Abriss und Neubau des Saals als multifunktioneller Raum sein.

Weil die Förderquote mit 85 Prozent sehr verlockend sei, um die Infrastruktur der Gemeinde für die nächsten Jahrzehnte zu verbessern, hat Fehl bereits zwei Variante für das Bürgerzentrum ausarbeiten lassen, um diese eventuell noch bis zum Stichtag im November für die Förderung beantragen zu lassen. Darüber hat inzwischen die Lenkungsgruppe zum Dorfentwicklungsprogramm beraten und dazu hätten auch der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss tagen sollen.

Die Beratung in der Lenkungsgruppe habe ergeben, dass die beiden vorgestellten Varianten noch nicht antragsreif seien. Deshalb sei die Antragstellung bis November „zu sportlich“, auch wenn dies zeitlich für alle weiteren Schritte mehr Luft verschafft hätte. Dort den Antrag auf Förderung innerhalb des nächsten Monats zu stellen, habe sich zerschlagen, räumt Fehl ein. Das Projekt sei zu groß und zu komplex, um es auf die Schnelle bis zur förderfähigen Planungsreife zu treiben. Für die Antragstellung werde ein Vorentwurf mit einer erheblichen Tiefenschärfe erwartet, den es bislang noch nicht gebe. Deshalb wird nun die nächsten Antragsphase im kommenden Jahr angepeilt, um dann mit einer kompletten Planung an den Start zu gehen. Im Jahr 2022 sei dann noch genügend Zeit, alle nötigen Schritte bis zur Umsetzung zu realisieren.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 22. Oktober.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: