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Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen

Kräuterfrau Hildegard Kita kennt die Heilkräfte der Natur und setzt auf heimische Kräuterküche

02 Mai 2020 / 22:27 Uhr
Grebenhain-Volkartshain/Birstein (eig). „Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen“, dieses der im 12. Jahrhundert lebenden Benediktinerin und Universalgelehrten Hildegard von Bingen zugeschriebene Motto hört man häufig, wenn die Sprache auf die Pflanzenheilkunde kommt. Doch was ist wirklich dran an der medizinischen Wirkung von Wildkräutern und deren Bestandteilen und Inhaltsstoffen – insbesondere in den Zeiten von SARS-CoV-2 und COVID-19? Eine, die sich seit Jahrzehnten den Heilpflanzen verschrieben hat, ist Hildegard Kita aus Volkartshain. Sobald im Frühjahr die Sonne kräftig zu scheinen beginnt und es draußen grünt und blüht, zieht es sie nach draußen in die Natur. Wo viele gewöhnliche Spaziergänger nur unscheinbares nutzloses Unkraut sehen, erkennt sie oft schon auf den ersten Blick die Pflanzen, in deren Früchten, Blättern und Stengeln sich eine gesundheitsfördernde Wirkung verbirgt.

Und oft auch eine höchst schmackhafte: So hat Hildegard Kita mittlerweile sogar das Rezept für eine „Vogelsberger Grüne Soße“ kreiert, deren Basis wie beim Frankfurter Vorbild aus sieben Kräutern gebildet wird. Mit dem kleinen Unterschied, dass diese auf Vogelsberger Wiesen wachsen: Vogelmiere, Giersch, Löwenzahn, Scharbockskraut, Bärlauch, Wiesenknopf und Winterkresse.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 4. Mai.

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