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Humorvolles und sympathisches Zugpferd

FDP Birstein nominiert Jürgen Spielmann zur Bürgermeisterwahl

09 Aug 2019 / 19:03 Uhr
Birstein (re). Kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist hat sich die Zahl der Kandidaten innerhalb von zwei Wochen verdoppelt. Die Mitglieder des Ortsverbandes der FDP in Birstein haben einstimmig ihren Vorsitzenden Jürgen Spielmann aus Lichenroth zum Kandidaten gewählt. Damit schickt die FDP eine in der lokalen Kommunalpolitik nicht unbekannte Persönlichkeit ins Rennen um die Neubesetzung des Chefsessels der Verwaltung.

„Als Wolfgang Gottlieb im letzten Herbst für uns überraschend erklärte, dass er für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung steht, haben auch wir über die Stellung einen eigenen Kandidaten nachgedacht“, so Kai Günther, Vorsitzender der Fraktion „FDP+Grüne“ im Birsteiner Gemeindeparlament, „immerhin findet nach fast 25 Jahren zum ersten Mal wieder eine Wahl ohne Amtsinhaberbonus statt.“ Als viertstärkste Kraft in der Gemeindevertretung wollte die FDP aber nur dann ins Rennen gehen, wenn sie davon überzeugt ist, dass ihr Kandidat die Wahl auch tatsächlich gewinnen kann. „Diese Phase haben wir in Birstein jetzt erreicht“, ist Günther überzeugt, „Mit vier oder gar fünf Kandidaten völlig unterschiedlicher persönlicher und politischer Prägung ist nun eine erfrischende Dynamik entstanden, die dazu führen wird, dass die Wahl in den nächsten Wochen zum lebhaften Thema am Familien- und Stammtisch wird“, so Günther.

Der FDP-Bürgermeisterkandidat Jürgen Spielmann ist seit zwei Wahlperioden als Ortsvorsteher in Lichenroth und als Gemeindevertreter kommunalpolitisch aktiv und gehört zu den Gründern der FDP in Birstein. Zusammen mit Dieter Mai (Grüne) schloss er sich den in der letzten Wahlperiode zur „Notfraktion“ zusammen, weil beide nur einen Sitz im Gemeindeparlament hatten und ihnen die Einsicht in die Protokolle des Gemeindevorstandes verweigert wurde. Die etwas ungewöhnliche Kombination aus gelb und grün behielt Spielmann auch in der laufenden Periode bei, obwohl die FDP diesmal stark genug für einen eigenen Fraktionsstatus war.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 10. August.

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