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„Ich bin gerne Fürst“

Schlossherr feiert am Sonntag seinen 50. Geburtstag

14 Jun 2019 / 17:30 Uhr

Birstein (erd). Birstein ist mit seinem Schloss und der darin lebenden Fürstenfamilie eine besondere Gemeinde. Obwohl das Haus Isenburg zum europäischen Hochadel gehört, lebt die Fürstenfamilie bürgernah. Am Sonntag feiert Alexander Fürst von Isenburg seinen 50. Geburtstag.

Vor zwölf Jahren ist Alexander Fürst von Isenburg nach Birstein zurückgekehrt, um die Geschäfte von seinem Vater zu übernehmen. Seitdem ist viel passiert. Der damalige Erbprinz hat seine Frau Sarah geheiratet, lebt mit seiner kleinen Familie im Schloss und inzwischen ist unübersehbar das dritte Kind der Fürstenfamilie unterwegs. Die erste Tochter Alix Imagina Prinzessin von Isenburg besucht inzwischen den Kindergarten. Die zweite Tochter Zita Maria Immaculata Prinzessin von Isenburg ist zwei Jahre alt.

Doch es gab nicht nur glückliche Momente, denn der Tod seines Vaters, Fürst Franz Alexander, war ein schwerer Einschnitt in sein Leben. Seitdem trägt Alexander den Fürstentitel. Damit führt er nicht nur die Geschäfte des Hauses Isenburg, sondern ist nun auch das Oberhaupt der Familie, die auf eine mehr als 1 000 Jahre Familienhistorie zurückblicken kann. Alexander Fürst von Isenburg reiht sich in eine lange Reihe von Isenburgischen Fürsten und Grafen ein, die Birstein, dem Schloss und der gesamten Region ihren Stempel aufgedrückt haben. Das möchte Fürst Alexander, der mit seiner Heimat tief verwurzelt ist, nun auch tun.

Am 16. Juni 1969 geboren, erlebte der junge Prinz im Schutz einer Großfamilie und mit vier Geschwistern eine wohlbehütete Kindheit. Während in früheren Zeiten die Kinder der Fürstenfamilie von Privatlehrern im Schloss unterrichtet, gingen Fürst Franz Alexander und Fürstin Christine bewusst einen anderen Weg. Ihre Kinder besuchten in Birstein den Kindergarten und später die Grundschule. Das brachte viel Erdung in das Leben der Fürstenkinder und reichlich soziale Kontakte innerhalb Birsteins. Er habe noch heute Kontakt zu Klassenkameraden aus der Grundschule, einige seiner Freunde kennt er seit dieser Zeit. Fürst Alexander ist überzeugt, dass in diesem Alter Freundschaften fürs Leben geschlossen werden, das sei für Erwachsene deutlich schwieriger.

Mehr dazu lesen Sie am Samstag, 15. Juni, auf einer Sonderseite in der GNZ.

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