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„Mammutaufgabe zu bewältigen“

Ortsvorsteher Timo Schleich aus Illnhausen über Wassergewinnung und Landleben

10 ene 2022 / 15:45 Uhr
Birstein-Illnhausen (ekr). Mit einer „Mammutaufgabe“ sieht sich der Illnhäuser Ortsvorsteher Timo Schleich, der erst in der vergangenen Kommunalwahl im März in das Gremium gewählt wurde, noch kein Jahr nach seinem Amtsantritt konfrontiert: Über nichts Geringeres als über die Entnahme von Grundwasser aus seinem Heimatort im Fördergebiet des Wasserverbandes Kinzig in Kirchbracht und Illnhausen soll in den nächsten Monaten entschieden werden. Ganz vorne „an der Front“ zur Verteidigung des Grundwassers mit dabei ist der Illnhäuser Ortsbeirat. Er plant bereits Protestaktionen in der Region und Stellungnahmen gegen den Antrag, der eine Laufzeit um 30 Jahren und eine Erhöhung der Fördermengen vorsieht.

Timo Schleich beschreibt sich als Familienmensch; er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern, gelernter Einzelhandelskaufmann und arbeitet seit 20 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche. Seinen aktuellen Job als Vermögensberater möchte er gerne auch in den kommenden 20 Jahren noch ausüben, erzählt er im Gespräch mit der GNZ. Der 46-Jährige, der sich selbst als Teamplayer sieht, ist in Ermangelung von Nachwuchsspielern regelmäßig auf dem Fußballplatz anzutreffen – sowohl als Spieler im SV Hochland in Fischborn als auch seit sechs Jahren als Trainer einer Jugendmannschaft. Das Landleben ist Schleich wichtig, er schätzt den Zusammenhalt „auf dem Dorf“ und weiß gerade in Pandemiezeiten um die Vorteile von viel Platz und der Nähe zur Natur.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom

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