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Mit Elan in die Zukunft starten

Jahreshauptversammlung der CDU Birstein-Oberland mit bitterer Wahlkampfbilanz

27 Nov 2019 / 19:54 Uhr
Birstein (bg). Mit Elan blickt der CDU-Ortsverband Birstein-Oberland in die Zukunft. Trotz der bitteren Niederlage der Kandidatin Danica Radtke, die sich um den Bürgermeisterposten beworben hatte, setzten die Christdemokraten positive Signale für die anstehenden Kommunalwahlen. Mit vielen Ideen war die 50-Jährige für Birstein angetreten, jedoch honorierten die Wähler ihr Engagement nicht. „Doch das ist Geschichte, wir müssen nach vorne schauen“, sagte Radtke, die weiterhin politisch aktiv bleibt, anlässlich der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus von Mauswinkel.

Dabei standen die Wahlen für den Vorstand im Mittelpunkt. Seit zehn Jahren hat Jürgen Simon aus Mauswinkel den Vorsitz inne. Einstimmig wurde er für weitere zwei Jahre gewählt. Seine Stellvertreterin ist Danica Radtke. Souverän leitete Martin Fischer, Geschäftsführer der CDU Main-Kinzig, die Wahlen und konnte dazu auch den Landtagsabgeordneten Michael Reul sowie Michael Kertel von den Christdemokraten Bad Orb begrüßen. Die Schriftlichkeiten erledigt künftig Mike Theimer und die Kasse führt Jürgen Eichhorn. Erwin Jäger, Horst Bartel, Dieter Günther und Heinz Gerhardt gehören dem Ortsverband als Beisitzer an. Zu Rechnungsprüfern wurden Martin Radtke und Alexander Fürst zu Isenburg bestimmt.

Als Delegierte zum Kreisparteitag am 20. März kommenden Jahres fungieren Jürgen Simon, Danica Radtke, Jürgen Eichhorn, Alexander Fürst zu Isenburg, Horst Bartel, Dieter Günther, Mike Theimer, Heinz Gerhardt, Martin Radtke, Erwin Jäger sowie Barbara Bausch. In seinem Rückblick sprach Simon von einem turbulenten Jahr. Im März wurde Danica Radtke zur Bürgermeister-Kandidatin nominiert und er dankte ihr für den engagierten Wahlkampf, den sie führte. Als Höhepunkte nannte er die Besuche des hessischen Finanzministers Dr. Thomas Schäfer, des Staatssekretär für Digitalisierung, Patrick Burghardt, die „After-Work“-Schoppen sowie die Podiumsdiskussion der GNZ mit allen vier Bewerbern. „Leider hat es für unsere Kandidatin nicht gereicht“, bedauerte er. „Tief erschüttert nahmen wir an dem Abend das Ergebnis wahr. Doch wir müssen Danica für ihren Mut und ihr Engagement danken.“ Fraktionsvorsitzender Dieter Günther ergänzte: „Wir hatten uns beim Wahlkampf mehr erhofft. Doch in sechs Jahren werden die Karten wieder neu gemischt.“

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 28. November.

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