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Moderne Technik für Schnellangriff

Neues Einsatzfahrzeug an die Feuerwehr Mauswinkel übergeben

09 Mrz 2020 / 16:55 Uhr
Birstein-Mauswinkel (bg). Groß war der Andrang am Sonntagvormittag im Bürgerhaus von Mauswinkel. Die Feuerwehrkameraden aus der Großgemeinde Birstein sowie befreundete Wehren aus den Nachbarkommunen waren gekommen, um der Übergabe des neuen TSF-W beizuwohnen. Nach mehr als 30 Jahren, in denen das vorherige Fahrzeug im Einsatz war, konnten die Verantwortlichen nun den Nachfolger der Öffentlichkeit vorstellen. „Unser neues Tragkraftspritzen-Fahrzeug verfügt über einen Wassertank mit 750 Litern mit Schnelleingriffseinrichtung“, erläuterte der Vorsitzende Erwin Simon den Anwesenden.

„Eine Besonderheit ist, dass die Tragkraftspritze für Einsatzzwecke nicht mehr aus heraus genommen werden muss. Mit der guten Ausstattung von Kettensäge, Schaummittel, Erste-Hilfe-Ausstattung für Menschenrettung sowie Tauchpumpe und Nasssauger zum Auspumpen von Kellerräumen sind wir vielseitig einsetzbar. Auch ein Lüfter für verqualmte Räume, ein Stromaggregat und ein zusätzlicher Lichtmast gehören zu dem Fahrzeug“, führte Simon aus. „Böse Zungen behaupten jetzt vielleicht: Wieder ein neues Spielzeug für die Feuerwehr. Doch in den vergangen 30 Jahren hat sich vieles verändert und wir müssen für die Zukunft gerüstet sein. Endlich haben wir etwas Gescheites“, formulierte er es salopp. Dem Verein gehören 90 Mitglieder an, 20 davon engagieren sich im Brandschutz. Manfred Luch, als Wehrführer genau so lange im Einsatz wie das ausgemusterte Gefährt, gab bekannt, dass sechs baugleiche Fahrzeuge von drei Kommunen gemeinsam geordert und in Görlitz abgeholt wurden. „Für uns und die Bevölkerung ist es eine große Bereicherung“, stellte der Wehrführer fest. „Es wird die letzte Anschaffung für Mauswinkel sein, da wir uns für einen freiwilligen Zusammenschluss zur gemeinsamen Feuerwehr Kirchmaushausen entschieden haben. Es wird ein zentrales Feuerwehrhaus geben, in dem die Neuanschaffung dann stehen wird.“ Der ausgemusterte Oldtimer bleibt in Mauswinkel, ein Privatmann hat ihn gekauft.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 10. März.

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