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Motiviert und preisgekrönt

Tier- und Naturschutz Unterer Vogelsberg: Rückblick auf sArbeit zum Thema Katzenschutz

13 Jan 2021 / 17:22 Uhr
Birstein (re). 2020 war ein besonders aufregendes Jahr für den Tier- und Naturschutz Unterer Vogelsberg (TiNa). Es fing an mit der Vorbereitung des runden Tisches zum Thema Katzenschutz, der im März in Lauterbach stattfand. Gut besucht war er mit fast 50 Teilnehmern: Benachbarte Tierschutzvereine und private Katzenschützer, der hessische Tierschutzbund, Tasso, einige wenige Vertreter von über 40 eingeladenen Kommunen und einem Vertreter des Vogelsberger Veterinäramts. Das Ergebnis des runden Tisches war, dass der Tierschutz im Katzenschutz nur wirkungsvoll arbeiten kann, wenn eine Katzenschutzverordnung die Arbeit unterstützt. Ohne diese Katzenschutzverordnung wirken die Kastrationsaktionen wie Schneeschippen bei starkem Schneefall.

Im Nachgang bildete sich das Aktionsbündnis Katzenschutz mit nun 30 Mitgliedern. Eine Handlungsempfehlung zum Thema wurde an über 40 umliegende Kommunen verschickt. Obwohl daraus hervorgeht, dass den Gemeinden keine zusätzliche Arbeit oder Kosten durch eine Katzenschutzverordnung entstehen und die Vereine dies wie gehabt abdecken, gab es keine einzige Reaktion aus der Politik.

Trotzdem wurde der unermüdliche Einsatz belohnt: Im August erhielt der Verein vom Hessischen Tierschutzbund die Nachricht, dass seine Arbeit sie motiviert hat, ein Pilotprojekt für Osthessen zu starten: „CATch&Release“. Damit wurde den teilnehmenden osthessischen Vereinen ein Budget von 50 000 Euro zur Verfügung gestellt, um die Kastration verwilderter Hauskatzen zu finanzieren.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 14. Januar.

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