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Sternsinger auf ungewohnten Wegen

Aktion wird mit Abstand und um so mehr Engagement umgesetzt

03 Jan 2021 / 19:51 Uhr
Birstein (dl). Im Rahmen des Aussendungsgottesdienstes zum Auftakt des diesjährigen Dreikönigssingens, den Pfarrer Rainer Heller ausschließlich im Beisein der aktiven Kinder und der Verantwortlichen der Aktion in der katholischen Pfarrkirche in Birstein hielt, dankte er den Sternsingern, allen Beteiligten sowie den Spendern dafür, dass sie sich trotz des durch die Pandemie bedingten etwas anderen Weges der Sternsinger für Kinder in der Ukraine engagieren.

Diese stehen 2021 unter dem Motto „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ im Fokus der Aktion Dreikönigssingen, die in diesen Tagen bundesweit und am 2.und 3. Januar in Birstein und Brachttal gestartet wurde, beziehungsweise am 10. Januar in Wächtersbach noch anlaufen soll.

Kinder, die ohne Eltern oder nur mit eingeschränkter elterlicher Fürsorge in der Ukraine und weltweit aufwachsen, sollen mit Mitteln aus der Sammelaktion 2021 geschützt und gestärkt werden. Schlechte Arbeitsbedingungen und zu niedrige Löhne in der Heimat, um den Lebensunterhalt der Familie bestreiten zu können, zwingen Eltern dort, sich eine Arbeit im Ausland zu suchen und die Kinder in die Obhut von Verwandten zu geben, erklärte Pfarrer Heller den Sternsingern die Hintergründe für die diesjährige Aktion. Er verabschiedete die Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr wegen der Pandemie nur bis vor das Kirchenportal, wo sie auf der Kirchentreppe ihr Sprüchlein aufsagten und die inzwischen Versammelten anschließend um eine Spende baten.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 4. Januar.

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