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„Wir müssen jetzt die zweite Hürde meistern“

Coronakrise: Birsteins Bürgermeister Fabian Fehl skizziert den langen Weg seiner Gemeinde zurück in die Normalität

20 Apr 2020 / 18:52 Uhr
Birstein (re). Die Corona-Pandemie zieht weltweit ihre Kreise. Seit Wochen hat sie das öffentliche Leben in Deutschland und auch in der Gemeinde Birstein im Griff. Der seit 1. April amtierende Bürgermeister Fabian Fehl lenkt nun seit einigen Wochen die Geschicke der Gemeinde. Noch unter Bürgermeister Wolfgang Gottlieb hatte sich die Gemeinde in den Krisenmodus geschaltet. „Jetzt“, so Fehl, „muss die Verwaltung und das öffentliche Leben auf die neue Normalität eingestellt werden.“ Es gehe darum, das öffentliche Leben schrittweise wieder hochzufahren und gleichzeitig unbedingt Abstand zu halten.

„Wir stehen aktuell gut da. Die erste Hürde haben wir sehr gut gemeistert“, so bewertete Fehl die Situation in einem GNZ-Interview in der Ausgabe vom 20. April in der Retrspektive. Jetzt gelte es, die zweite Hürde zu nehmen. Diese Hürde heiße, den Übergang in eine neue Normalität zu schaffen. Die Disziplin aller dabei sei dafür entscheidend. „Sollten die Infektionsraten wieder steigen, haben wir sehr schnell die Bilder aus Italien und den USA hier bei uns in Deutschland.“

Dass jetzt das öffentliche Leben wieder ein Stück weit geöffnet werde, bedeute keinesfalls eine Entspannung der Situation. Dafür müssten alle Bürger mitziehen. Es gelte weiterhin: „Zusammenhalten können wir jetzt am besten durch Abstand.“

Dafür werden derzeit auch Maßnahmen im Rathaus ergriffen. „Wir bereiten uns gerade darauf vor, das Rathaus wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen und intern die Personalbesetzung wieder zu erhöhen.“ Derzeit können Bürger ihre Anliegen per E-Mail und Telefon an die Gemeindeverwaltung weitergeben. Dringende Fälle, die eines persönlichen Kontakts bedürfen, können auch vor Ort erledigt werden. Ansonsten ist das Rathaus für Bürger geschlossen. Um für den Fall einer Infektion im Haus die Verwaltungsarbeit aufrecht erhalten zu können, arbeitet das Personal seit Wochen in zwei Teams im zweiwöchigen Rhythmus.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 21. April.

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