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Zwei Dörfer und ein Ortsbeirat

Preußisch Bösgesäß und Hessisch Böß-Gesäß wollen sich politisch zusammentun

17 dic 2021 / 17:26 Uhr
Birstein (erd). In der Gemeinde Birstein wollen sich die beiden Ortsteile Bösgesäß und Böß-Gesäß ihre Ortsbeiräte fusionieren. Sie sind zu klein, um ausreichend Bewerber für zwei parallele Gremien zu finden.

Dass die Gemeinde Birstein den Wunsch nach einer politischen Zusammenarbeiten in Preußisch Bösgesäß und Hessisch Böß-Gesäß vorantreiben will, hat Bürgermeister Fabian fehl bereits den Gemeindevertretern mitgeteilt. Ziel ist es, dass ab der nächsten Kommunalwahl nur noch einen Ortsbeirat für beide Ortsteile gibt.

Die Problematik mit den Kandidaten für den Ortsbeirat besteht schon länger und ist schlicht in der geringen Einwohnerzahl begründet. Mit Stand vom 31. Dezember 2019 haben Bösgesäß 79 Einwohner und Böß-Gesäß 88 Einwohner. Aktuell gibt es in Böß-Gesäß einen Ortsbeirat, dem Ortsvorsteher Sascha Eckert, Jennifer Neun und Reinhard Kempel angehören. In Bösgesäß haben sich jedoch keine Kandidaten gefunden, sodass der Gemeindevorstand Edgar Kaiser als Beauftragten eingesetzt hat. In der Wahlperiode davor, was es gerade andersherum, da hatte Bösgesäß einen Ortsbeirat, aber der Ortsbeirat in Böß-Gesäß musste sich auflösen, nachdem mit Hans Heuser, einer der drei gewählten Bewerber in den Gemeindevorstand gewählt worden war und aus dem Ortsbeirat ausscheiden musste. Da das Gremium nicht aus zwei Personen bestehen darf, wurde nach der Auflösung Kai Uwe Günther zum Ortsbeauftragten ernannt. Insgesamt ist die Situation aber unbefriedigend. Durch einen gemeinsamen Ortsbeirat für beide Ortsteile könnte sich die Lage entspannen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 18. Dezember.

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