SUCHE

98 Prozent der Fahrzeuge stehen still

Coronakrise: Die Lage des Udenhainer Unternehmens Susen Reisen

11 Mai 2020 / 13:46 Uhr
Brachttal-Udenhain (fra). Die Touristikbranche wurde von der Corona-Pandemie mit voller Wucht erwischt. Neben den Reisebüros leiden auch die Busunternehmen. Da nicht absehbar ist, wann das Reisen wieder in der gewohnten Form möglich ist, fehlt vielen Unternehmen die kurz- und mittelfristige Perspektive. Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) zeichnet ein düsteres Bild: Etwa 90 Prozent der Bustouristiker in Hessen können die aktuelle Corona-Krise maximal noch bis zum Sommer überstehen – wenn es keine Hilfen gibt, droht ihnen schon bald das Aus, teilt der LHO mit.

Es sind schwere Zeiten, auch für das im Jahr 1962 gegründete Udenhainer Familienunternehmen Susen Reisen.

Von den 70 im Fuhrpark befindlichen Fahrzeugen wurden 98 Prozent vorläufig abgemeldet, 95 Prozent der Belegschaft in Kurzarbeit geschickt.

„Wir hoffen, dass die Pandemie mit einem Impfstoff besiegt wird und bereiten uns auf die Zeit danach vor“, sagt Marion Gröll, die gemeinsam mit ihrer Tochter Verena Gröll-Henninger das Busunternehmen führt. Lesen Sie das komplette Interview mit der Firmenchefin in der GNZ vom 12. Mai.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2

Schlagwörter: