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Als die Kartoffelernte noch Handarbeit war

Lothar Schramm und Manfred Heinze bewahren landwirtschaftliche Geräte

10 Jan 2020 / 18:46 Uhr
Brachttal-Schlierbach. Feld und Gartenarbeit haben sich im Laufe der Jahrzehnte sehr gewandelt. Für Lothar Schramm und Manfred Heinze ist die mühsame Handarbeit auf dem Kartoffelacker nicht nur eine Kindheitserinnerung, sondern auch ein Stück landwirtschaftliche Historie. Den Korscht, die Kartoffelhacke, gibt es fast in jedem Haushalt, doch die Erntemaschinen haben sich sehr gewandelt. Früher zog die Kuh den Pflug, heute fahren die Traktoren automatisch via GPS in jeden Winkel des Ackers.

Lothar Schramm, der Vorsitzende des Brachttaler Obst- und Gartenbauvereins, und sein Kollege Manfred Heinze haben ein halbes Dutzend Korschte bereitgestellt, um zu demonstrieren, wie früher auf dem Feld gearbeitet wurde. Die Kartoffelerntehacken haben in Hessen stets zwei kräftige Haken, die mehr oder weniger angespitzt sind. „Ist der Korscht zu stumpf, fällt die Arbeit schwer, ist er zu spitz, verletzt man schnell die Kartoffeln“, erklärt Schramm. Doch genau das sollte nicht passieren.

Mehr: GNZ vom 11. Januar.

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