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Anbau wird 110 000 Euro teurer

Parlament genehmigt überplanmäßige Ausgabe für Feuerwehrhaus Schlierbach

30 Apr 2019 / 20:33 Uhr
Brachttal (erd). „Wenn sich das ein SPD-Bürgermeister erlaubt hätte...“ Gerhard Gleis, für die SPD zurück in der Brachttaler Gemeindevertretung, legte den Finger in die Wunde. 55 Prozent Mehrkosten beim Anbau des Feuerwehrgerätehauses Schlierbach – das hätte nicht passieren dürfen. Und dennoch wird der Anbau dringend gebraucht. Über die Finanzierung wurde vortrefflich debattiert, und diese schließlich mit denkbar knapper Mehrheit beschlossen.

Bürgermeister Wolfram Zimmer ging in die Offensive. Es sei zum ersten Mal, dass vorab über eine Haushaltsüberschreitung beraten und beschlossen werde. Damit hatten sich die positiven Meldungen bereits erschöpft, denn bei den Kosten des Anbaus an das Schlierbacher Feuerwehrgerätehaus ist ziemlich viel aus dem Ruder gelaufen. Zimmer listete einiges auf, bezifferte aber nicht die einzelnen Steigerungen. Generell sei die Kostenermittlung des Architekten viel zu niedrig angesetzt und die Mängelbehebungen habe auch niemand auf dem Schirm gehabt. So gebe es Gewerke, die unter dem Ansatz blieben, andere lägen deutlich darüber. Die Eigenleistung wurde durch die Feuerwehr erbracht.

Das Haus habe nun einen Blitzschutz erhalten, die Elektroinstallation sei nun so, dass sie allen Anforderungen entspreche, Gas, Strom, eine Wurzel wurde unter dem Pflaster entfernt. Es summiert sich am Ende auf rund 110 000 Euro.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 2. Mai.

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