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Arteninventar überrascht Experten

Quellen-Kartierung der GNA im Brachttaler Fußloch / Biotop soll geschützt werden

03 Jul 2020 / 19:12 Uhr
Brachttal (re). Im Auftrag der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA) haben Ende April Experten vom Landesverband für Höhlen- und Karstforschung Hessen insgesamt 43 Quellaustritte im Brachttaler Landschaftsbereich Fußloch kartiert. Weitere Untersuchungen sind schon in Planung.

„Ziel unserer Untersuchung ist die flächendeckende Erfassung von Quellaustritten, um Gefährdungen aufzuzeigen und Vorschläge für biotopverbessernde Maßnahmen machen zu können“, berichtet die GNA-Vorsitzende Susanne Hufmann. Nach Paragraf 30 des Bundesnaturschutzgesetzes sind Quellbereiche gesetzlich geschützte Biotope. Deshalb sind alle Handlungen, die zu einer Zerstörung oder einer sonstigen Beeinträchtigung führen können, untersagt. Außerdem würden Quellen als kleinflächige Biotope sehr empfindlich auf geringste Störungen reagieren, weshalb Schutzmaßnahmen besonders geboten seien.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 4. Juli.

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