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Ausbau Ortsdurchfahrt kommt hinzu

Brachttaler Haupt-, Finanz- und Bauausschuss empfiehlt Änderungen zum Haushalt

17 Feb 2021 / 21:41 Uhr
Brachttal (erd). Der Brachttaler Haupt-, Finanz- und Bauausschuss hat der Gemeindevertretung eine Reihe von Änderungen zum Haushalt zur Annahme empfohlen. Einerseits wird verschoben und gespart, andererseits werden Mittel für notwendige Projekte bereitgestellt, so beim Ausbau der Streitberger Ortsdurchfahrt.

In der finalen Haushaltsberatung im Ausschuss wurden die einzelnen Änderungen in einer Präsenzsitzung abgestimmt. Dies führt zu einigen Mehrausgaben, welche aber immer noch aus der Rücklage ausgeglichen werden können.

Im Ergebnishaushalt habe es einige Änderungen zu beraten. Dazu zählt ein erhöhter Ansatz bei den Pachteinnahmen, für die 3000 Euro mehr veranschlagt sind, auf der Soll-Seite aber auch die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter mit Mehrkosten von 18 000 Euro, erhöhte Aufwandsentschädigungen wegen der Wahlen um 4 200 Euro, die Reduzierung der Eintrittsgelder um 500 Euro, die Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeirats mit 3000 Euro oder die coronabedingte Anpassung der Kindergartengebühren mit einem Minus von insgesamt 29 300 Euro plus 25 000 Euro für das Verpflegungsentgelt.

Inhaltlich nachbessern muss die Gemeinde beim Sportcoach. Laut Bürgermeister Wolfram Zimmer (CDU) habe es dazu von den Vereinen keine Rückmeldung gegeben. Doch nun könnte doch ehrenamtlich für die Integration von Flüchtlingen in den Sportvereinen etwas getan werden. Dafür stehen 2000 Euro bereit.

Wenn etwas gut läuft, dann darf es gerne etwas mehr kosten – etwa bei „Jung kauft Alt“, wo im Jahr 2021 nun 4 200 Euro mehr an Förderung ausgegeben werden. In den Folgejahren sind sind es weitere 11 400 Euro.

Im Soll schlagen sich auch die Einnahmeverluste aus der Vermietung der Dorfgemeinschaftshäuser nieder. Dies summiert sich für sechs Häuser auf 6 900 Euro. Gerhard Gleis fragte nach, ob die Gemeinde den durch den Lockdown gebeutelten Pächtern Unterstützung zukommen lasse. Zimmer knapp: „Dazu kann ich nichts sagen. Das gehört hier nicht hin.“

Positiv für due Gemeinde sind die Senkungen von Kreis- und Schulumlage um zusammen 67 122 Euro. Im Gegenzug muss die Gemeinde eine Mindereinnahme in Höhe von 200 000 Euro bei der Gewerbesteuer verkraften.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 18. Februar.

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