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Bahntrassenbau: Sorge vor Variante VII

Bundestagsabgeordnete Bettina Müller zu Gast bei SPD Brachttal

25 Sep 2020 / 16:45 Uhr
Brachttal (re). Die SPD Brachttal hatte die hiesige Bundestagsabgeordnete Bettina Müller zu ihrer Vorstandssitzung eingeladen, um über die geplante neue Bahntrasse zwischen Gelnhausen und Fulda zu diskutieren. Zusammen mit dem ebenfalls eingeladenen Vorsitzenden der Bürgerinitiative „Pro Brachttal“, Volker Lemcke, erklärten die Anwesenden im Gespräch mit der Abgeordneten erneut ihre Sorge, dass am Ende doch die Variante VII umgesetzt wird.

Obwohl sich die Bahn im Dialogforum bereits vor zwei Jahren für die Variante IV ausgesprochen und diese als Antragsvariante für das Raumordnungsverfahren bestimmt hat, ist die Angst vor der Alternativ-Variante VII, von der Brachttal sehr deutlich betroffen wäre, noch nicht verflogen. Denn beide Vorschläge sind Teil des Prüfverfahrens, mit dem das Regierungspräsidium als durchführende Behörde jetzt betraut wurde.

„Die beiden Varianten IV und VII werden als nahezu gleichwertig eingestuft, den Ausschlag zugunsten der Variante IV gaben letztlich wirtschaftliche und verkehrliche Belange. Diese spielen beim Raumordnungsverfahren jedoch keine Rolle. Hier geht es, wie der Name schon sagt, um den Raum, also um Eingriffe in die Natur, die Umwelt und die Lebensbedingungen – also die Kriterien, bei denen beide Varianten als nahezu gleichwertig eingestuft wurden“, so der Pro Brachttal-Vorsitzende Lemcke. Deshalb befürchten sowohl die Bürgerinitiative als auch die Brachttaler SPD, dass das Regierungspräsidium sich am Ende entgegen der Empfehlung der Bahn für die Variante VII aussprechen könnte.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 26. September.

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