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Dreimal vertrieben

Artur Schumann hat seine teils tragische Lebensgeschichte aufgeschrieben

10 Jan 2019 / 17:46 Uhr
Brachttal-Hellstein (erd). Eigentlich wollte Artur Schumann seinen Kindern und Enkeln seine Lebensgeschichte aufschreiben, um ihnen schriftlich an die Hand zu geben, woher sie stammen. Der Lebensweg von Artur Schumann verlief nämlich längst nicht so geradlinig wie viele andere. Herausgekommen ist sein Werk „Schicksalhafte Lebensabschnitte“ über eine dreimalige Vertreibung, Flucht und eine Lebensgeschichte, die von Entbehrung, aber auch Mut und Willenskraft geprägt ist.

Artur Schumann wurde 1938 in Lettland geboren. Er gehörte zu den Balten-Deutschen, die ins Baltikum zugewandert waren. Die Eltern hatten im Jahr 1914 geheiratet und bewirtschafteten einen gepachteten Bauernhof. Artur war das jüngste von neun Geschwistern. Allerdings hatte er seine älteste Schwester nie kennengelernt. Diese war bereits im Jahr 1930 im Alter von 15 Jahren an den Folgen eines Unfalls gestorben.

Mehr dazu in der GNZ vom 11. Januar.

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