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Ehrliche Politik und feste Demokratie

„Neue Gesichter in der Kommunalpolitik“: Daniel Goffitzer von der SPD Brachttal

10 Mrz 2021 / 21:30 Uhr
Brachttal (erd). Daniel Goffitzer ist am vergangenen Freitag 25 Jahre alt geworden, übernimmt aber in der Brachttaler SPD bereits Verantwortung als Parteivorsitzender. Im Moment promoviert Goffitzer an der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt im Fach Chemie. Was er in der Brachttaler Politik erreichen möchte, erklärt er im GNZ-Gespräch.

Herr Goffitzer, Sie bewerben sich um einen Sitz in der Brachttaler Gemeindevertretung. Was hat Sie dazu bewogen, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren?

Am Anfang stand mein Eintritt in die SPD im Jahr 2018. Als neues Mitglied wurde ich im Brachttaler Ortsverein mit offenen Armen empfangen. Ich habe die Möglichkeit bekommen, mich einzubringen, an den Fraktionssitzungen teilzunehmen und zu lernen, wie man für uns hier vor Ort politische Projekte umsetzen kann. Das Großartige an der Kommunalpolitik ist, dass man direkt für sich und seine Nachbarn aktiv werden und Projekte mit und für uns Brachttaler Bürger umsetzen kann. Ich schätze und unterstütze die Ideen und Grundwerte der SPD, finde es wichtig, diese vor Ort umzusetzen. Wir brauchen ein soziales Miteinander in unserem schönen Brachttal.

Warum fiel Ihre Wahl auf die SPD?

Die politische und gesellschaftliche Diskussion wird seit einigen Jahren immer radikaler. Hass-Botschaften und Fake News, also bewusst falsche Informationen, radikalisieren unsere Debatten. Die Grenze des Anständigen, des Sagbaren wird bewusst immer wieder überschritten, um diese langfristig zu verschieben. Das wiederum führt zur Ausgrenzung bestimmter Personengruppen. Ich wollte und will einfach nicht mehr zuschauen, sondern mich demokratisch engagieren. Es kam für mich dafür nur eine Partei in Frage, die fest auf dem Boden der Demokratie steht. Eine, die sich klar gegen Radikalismus, welcher Art auch immer, abgrenzt. Das ist für mich die SPD. Für mich sind Werte und Ziele wichtig. Die Grundwerte der SPD sind auch meine Werte: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Der konkrete Anlass für meinen Eintritt war das Mitgliedervotum 2018 zum Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD auf Bundesebene. Die Beteiligung der Basis bei dieser und anderen wichtigen Fragen finde ich bis heute absolut richtig und wichtig. Es lohnt sich, in die SPD einzutreten.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 11. März.

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