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Hoch zu Ross durch freie Natur

Abschlussjagd des Schleppjagdverein Vogelsbergmeute rund um Spielberg

22 Nov 2019 / 18:24 Uhr
Brachttal-Spielberg (mth). Im Galopp hoch zu Ross durch freie Natur ging es am vergangenen Samstag bei idealen äußeren Bedingungen für 25 Reiter und 29 Hunde der Rasse Beagle unter der Jagdherrschaft von Marianne Stelzig beim Saisonabschluss des Schleppjagdvereins Vogelsbergmeute. Hinter den Beagle ritten Amazonen, also weibliche Reiter, und männliche Reiter hinter einer künstlichen Fährte, der sogenannten „Scent“, auf insgesamt acht „Runs“ und über 20 fest gebaute Hindernisse einen etwa 16 Kilometer langen Kurs über die Spielberger Platte oder Wittgenborner Hochebene.

Die Jagdhornbläsergruppe „Bläserkeil Neuer Aufbruch“ umrahmte die Schleppjagd musikalisch mit ihren Signalen. Als „Master of Hounds“, also als Anführer des Feldes, fungierten Hans Nimrichter und Axel Malm. Jochen Schlesies legte als sogenannter Schleppenleger die künstliche Fährte. Aktiv in der Equipage wirkten zudem Bettina Zipp, Dr. Dr. Wolfhard Lindner und Uwe Bandilla als „Piköre“ mit.

Los ging der Jagdtag mit dem Stelldichein, der Zusammenkunft der Reiter, am Kennel in Spielberg, wobei der Begriff Kennel in der Waidmannssprache den Ort meint, an dem die Hunde in einem Zwinger oder Haus untergebracht sind. Mit einem lauten, dreifachen Horrido, dem Jagdruf, begann die Schleppjagd über die abwechslungsreiche Strecke durch beaglefreundliche Wald- und Wiesenschleppen. Zuvor hatte Jochen Schlesies die sogenannte Schleppe gelegt. Er simulierte, mit Hilfe eines am Sattel festgeschnallten Tropfkanisters, das zu verfolgende Wild und ritt eine zuvor festgelegte Strecke ab. Der Kopfhund, der schnellste und spursicherste Hund der Meute, folgte der gelegten Fährte.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 23. November.

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