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Hochbehälter hat Priorität

Streitberg: Gesamtbetrachtung des Wassernetzes notwendig

20 Okt 2019 / 17:23 Uhr
    Brachttal-Streitberg (dl). Bürgermeister Wolfram Zimmer erläuterte dem Ortsbeirat Streitberg, warum der Hochbehälter Streitberg bisher noch nicht zur Sanierung ausgeschrieben wurde. Denn bisher ist unklar, inwieweit das Regierungspräsidium überhaupt im Ortsbereich eine Wasserschutzzone noch einmal genehmigen wird. Da die Wasserrechte sowohl für Streitberg als auch für Spielberg auslaufen, sei es nach Ansicht des Gemeindevorstandes sinnvoll, vor der Entscheidung für eine weitere Maßnahme eine Gesamtbetrachtung über die Wasserentnahmen in der Gemeinde Brachttal anzustellen.

    Wichtigste Ausgangslage für eine wohlüberlegte Entscheidung über das weitere Vorgehen in Sachen Wasserversorgung ist die Tatsache, dass trotz der nach heutigen Maßstäben und aufgrund des Alters festgestellten baulichen Mängel des 1957 gebauten Hochbehälters derzeit keine Beeinträchtigung der Wasserqualität festgestellt werden kann, versicherte der Bürgermeister. Durch die regelmäßigen Messungen kann jede Abweichung zeitnah festgestellt werden. Das Regierungspräsidium werde erst nach Vorlage des Gutachtens eines zugelassenen Ingenieurbüros über die neue Vergabe der auslaufenden Wasserrechte in Spielberg und Streitberg entscheiden. Über die Beauftragung eines Büros muss die Gemeindevertretung noch einen entsprechenden Beschluss fassen. Finanzmittel für das Gutachten stehen im Haushalt 2020 zur Verfügung, da hierfür ein Betrag für die Sanierung des Hochbehälters schon berücksichtigt wurde.

    Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 21. Oktober.

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