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Investition in die Zukunft

Brachttal auf dem Weg zur „kinderfreundlichen Kommune“

03 Sep 2019 / 17:45 Uhr
Brachttal-Schlierbach (mth). Die Gemeinde Brachttal will kinder- und familienfreundlicher werden. Dazu wurde auf Beschluss der Gemeindevertretung ein Arbeitskreis gegründet, der am Montag zu ersten Mal tagte und der die Weichen stellte, um dieses Ziel zu erreichen.

Die bundesweite Initiative „kinderfreundliche Kommunen“ mit internationaler Vernetzung wird gemeinsam vom Deutschen Komitee für UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragen. Den gesetzlichen Auftrag, Kinderrechte adäquat umzusetzen, gibt die UN-Kinderrechtskonvention vor. Ihre Verwirklichung muss sich am Wohnort der Kinder- und Jugendlichen beweisen. Die Gemeinde Brachttal entschied sich, mit gutem Beispiel voranzugehen und Kinder und Jugendliche ernstzunehmen. Wichtig ist den Brachttalern dem Nachwuchs Raum zu geben für demokratische Teilhabe. Es geht den Verantwortlichen auch darum, den jungen Mitbürgern konkrete Angebote zu machen, um die Zukunft der Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Das Programm erfolgt auf der Grundlage internationaler Erfahrungen der „Child Friendly Cities Initiative“ und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Lutz Heer, Vorsitzender der Gemeindevertretung: „Mir persönlich gefällt, dass sich außer den politischen Mandatsträgern auch viele in der Gemeinde Brachttal ehrenamtlich engagierte Menschen in den Arbeitskreis einbringen, ich unterstütze das Vorhaben und möchte als kinderfreundliche Kommune erreichen, dass Kinder und Familien gerne in Brachttal mit seinen Ortsteilen leben, sich sicher und ernst genommen fühlen und andere sich aufgrund des Siegels, welches wir anstreben, entscheiden, in unsere Gemeinde zu ziehen.“

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 4. September.

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