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Kinder und Jugendliche ernst nehmen

Paten stellen im Arbeitskreis „Kinderfreundliches Brachttal“ ihre Teilbereiche vor

15 Okt 2019 / 22:03 Uhr
Brachttal-Schlierbach (dl). Nachdem beim zweiten Treffen Paten für die herausgearbeiteten fünf Hauptthemen des Arbeitskreises „Kinderfreundliches Brachttal“ benannt worden waren, haben diese nun zum dritten Termin im Dorfgemeinschaftshaus Schlierbach ihre Teilbereiche vorgestellt. Essenziell für alle Bereiche ist die Feststellung von Enrico Detzer, der keinesfalls die Beteiligung der jüngeren Mitglieder der Gesellschaft als „Scheinveranstaltung“ verstanden wissen will, sondern vielmehr erreichen möchte, dass Kinder und Jugendliche in ihrem Recht auf Beteiligung und Mitsprache ernst genommen werden.

Auf Einladung des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Lutz Heer, trafen sich Paten und Interessierte zum dritten Mal, um die Hauptthemen des Arbeitskreises zu vertiefen und die Bildung von Arbeitsgruppen vorzubereiten. Bürgermeister Wolfram Zimmer sagte im Rahmen der Begrüßung zu, dass eine Teilnahme von Interessierten auch noch nach den offiziellen Terminen möglich sei. Sehr gerne werde man Späteinsteigern noch die bereits erarbeiteten Ergebnisse und Texte zur Verfügung stellen.

Als Voraussetzung und weitere Diskussionsgrundlage stellte Volker Lemcke für seinen Bereich „Informationen“ zunächst ganz allgemein die Definitionen für Kinder und Jugendliche sowie kinderfreundliche Kommune vor. Wie Kinder und Jugendliche definiert werden, das liest man am besten im Jugendschutzgesetz oder Sozialgesetzbuch nach. Die wichtigsten von UNICEF definierten Kinderrechte kann man auch als Grundanforderung für eine kinderfreundliche Kommune nehmen. Weiterführend sind hier auch die „10 Meilensteine“ von Prof. Dr. Roland Roth. Wenn man die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen wirklich erfahren will, kommt man an Umfragen nicht vorbei. Dabei schlägt Lemcke vor, den Bedarf nach Altersstufen getrennt zu ermitteln. Ganz wichtig ist auch die ergänzende Randbemerkung Lemckes, der den Kindern verbunden mit mehr Rechten auch entsprechende Pflichten zuteilen möchte.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 16. Oktober.

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