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Kreativ bei lebendiger Gestaltung des Ortes

Freienhagen gewinnt Regionalentscheid von „Unser Dorf hat Zukunft“ vor Streitberg

17. November 2022 / 19:10 Uhr
Brachttal-Streitberg (re). Der Freienhagen, Stadtteil von Waldeck, hat den Regionalentscheid des 37. Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ für sich entschieden. Laut Landkreis präsentierte der Ort sich als „traditionsbewusst und zugleich modern, als solidarisch mit Bewusstsein für Fragen der Mobilität, des Klimawandels und der Zusammengehörigkeit sowie offen für Neubürger.“ Auf Platz zwei landete Streitberg, dass sich im Wettbewerb unter ähnlichen Attributen nicht weniger gut präsentiert hat.

Zu einer Region zusammengefasst wurden im Wettbewerb 2021/2022 die Landkreise Waldeck-Frankenberg, Main-Kinzig und Hochtaunus, aus denen insgesamt 13 Dörfer teilnahmen. Sigrid Göbel vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung (Landkreis Waldeck-Frankenberg) moderierte die Abschlussfeier in der gut besetzten Freienhagener Stadthalle. Die Eröffnungsrede, in der Göbel, die Leiterin der aus acht Fachleuten zusammengesetzten Bewertungskommission, sich von dem Elan begeistert zeigte, mit dem zukunftsweisende Ideen beim Wettbewerb präsentiert wurden: „Dies ist nur möglich durch Ehrenamt, gute Ideen und Durchhaltevermögen, und ist ein Zeichen für eine intakte Dorfgemeinschaft.“

Der Freienhagener Ortsvorsteher Martin Schwechel begrüßte den Saal „up Platt“. Er spannte einen Bogen von der Freienhagener Geschichte mit Einkommen aus Holzverkäufen aus dem Stadtwald bis zum heutigen Tage, wo der Verein Landfluchtwende „Friggenhagen widder graut“ (wieder groß) machen möchte.

Zur Präsentation des zweitplatzierten Ortes waren Vertreter aus Streitberg angereist, welches in der Bewertung knapp hinter Freienhagen endete. Ortsvorsteher Torsten Gast stellte seinen 230 Einwohner zählenden Heimatort vor. In den letzten Jahrzehnten gingen dort viele Arbeitsplätze verloren. Der Altersdurchschnitt stieg durch demographischen Wandel und Wegzug. Über die Streitberger sagten andere: „die da oben...“ und meinten zum Beispiel, ein Dorfgemeinschaftshaus sei für die paar Einwohner nicht notwendig.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 18. November.

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